Neckar/Fils Zehn-Tore-Spektakel der Jusi-Elf

Da halfen auch alle Kommandos des Grafenberger Cheftrainers Peter Slavic nicht. Seine Schützlingen zogen beim SPV 05 Nürtingen mit 1:5 den Kürzeren und waren regelrecht chancenlos.
Da halfen auch alle Kommandos des Grafenberger Cheftrainers Peter Slavic nicht. Seine Schützlingen zogen beim SPV 05 Nürtingen mit 1:5 den Kürzeren und waren regelrecht chancenlos. © Foto: Grundler
Region / rrl 27.08.2018

TSV Jesingen gegen

TV Bempflingen 2:1

Es ging ruhig los im Spiel TSV Jesingen gegen den TV Bempflignen. In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit hätte Robin Hiller mit zwei guten Chancen die Gäste in Führung bringen können. Im direkten Duell mit Torwart Thomas Reinöhl zog Hiller ab, verfehlte allerdings beide Male knapp. Damit ging es torlos in die Kabine.

Nach Wiederanpfiff kam der TVB besser ins Spiel, dennoch waren es die Hausherren, die in der 78. Spielminute die Führung erlangten. Der Bempflinger Hintermannschaft gelang es nach einem Eckstoß nicht den Ball aus dem eigenen Strafraum zu klären. Schließlich nutzte Kosta Kalaitzis die Situation und schob aus drei Metern zum 1:0 ein. „Das 1:0 fällt nach einem Eckball. Da haben wir gepennt“, bemerkt ein selbstkritischer Bempflinger Trainer, Michael Binder, nach dem Spiel. Der TVB stand daraufhin offensiver und machte Druck, wodurch sich die Gastgeber eine Kontermöglichkeit zunutze machen konnten und kurz vor Schluss durch Guiseppe Caliendo auf 2:0 erhöhten (87.). Mit einem vergeben Strafstoß (61.) war der 1:2-Anschlusstreffer in der Nachspielzeit (94.) nur noch Kosmetik.

Abschließend fasste Binder zusammen:  „Wenn man so viele gute Tormöglichkeiten hat und sie nicht nutzt, rächt sich  das im Fußball. So ein Spiel dürfen wir nicht verlieren.“

TVB: Golinski, Kernchen, Knöll, Hauber, Arendt, L. Schaude, Schneller, D. Hiller (68. D. Veit), T. Veit, Gläser (75. A. Schaude), R. Hiller.

SPV 05 Nürtingen gegen

TSV Grafenberg 5:1

 Von großen Verletzungssorgen geplagt, verlor der TSV Grafenberg auch in dieser Höhe verdient mit 1:5 bei der Sportvereinigung aus Nürtingen. Die erste Halbzeit blieb überwiegend ereignislos. Nürtingen war zwar tonangebend, scheiterte aber zweimal am starken Kai Wehrstein. Grafenberg konnte nur durch Standards etwas Torgefahr heraufbeschwören.

Im zweiten Durchgang war es dann Nazifou Mamanzougou, der die Hausherren in Führung brachte (52.). Von Grafenberg kam jetzt fast nichts mehr und nach 57 gespielten Minuten erhöhte Sanna Jatta auf 2:0. Spätestens nach dem 3:0 durch Mamanzougou in der 67. Minute war die Partie praktisch entschieden. Erneut Mamanzougou stellte in der 73. Minute den Spielstand auf 4:0, ehe Frieder Geiger zehn Minuten vor dem Ende der Ehrentreffer gelang. In der Nachspielzeit traf zuletzt noch Jackson Kwadjo Mensah zum 5:1-Endstand.

TSVG: Wehrstein, Kittelberger, Sulz, Dennenmoser, Schwarz, Gugel, Pracht, Stemmer, Idler (82. Ströbel), Ahlgrimm, Geiger.

FV 09 Nürtingen II gegen

TSV Kohlberg 5:5

Der TSV Kohlberg kam auf dem Kunstrasenplatz in Nürtingen erneut nur zu einem mageren Unentschieden. In den ersten 20 Minuten präsentierten sich die Gäste vom Jusi völlig von der Rolle und der FV 09 II ging mit einem Doppelschlag durch Horneck 2:0 in Führung (15. und 18.). Dann zeigte der TSVK eine bessere Körpersprache und drehte die Partie mit drei Treffern innerhalb von zehn Minuten um. Mayer per Handelfmeter (30.), Spielertrainer Kurz (33.) und Kynast (40.) netzten für die Rothemden zum 2:3-Pausenstand ein.

Nach dem Wechsel markierte Fischbach das 3:3 für die Hausherren (57.). Kohlbergs Kynast scheiterte dann mit einem Strafstoß an Keeper Durakov, doch sein Nachschuss zappelte im Netz und es hieß 4:3 für die Jusi-Elf (61.). Durch weitere individuelle Fehler in der Kohlberger Defensive schlugen die Einheimischen eiskalt zu. Offensivspieler Alamir brachte die Platzherren mit 5:4 in Führung (64. und  77.). Den Schlusspunkt für die Gäste markierte dann Kynast zum 5:5 nach einer wahren Torflut auf dem Nürtinger Wörth (87.). „Wenn du auswärts fünf Buden machst musst du eigentlich dreifach punkten“, ärgerte sich Kohlbergs Spielleiter Marco Medel nach Spielende.

TSVK: Bader, Euchner, Völker, Nimmrichter, Gräff, Schaich, Kurz (54. Schüle), Mayer, Kynast, Ladengast (77. Ade), Hille (68. Krieg).

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