Wenig Spannnung

SAW 08.06.2013

Eine einzige Entscheidung steht in der Kreisliga B noch aus: Wird die TSG Upfingen II oder der TSV Genkingen II noch in den Abstiegsstrudel hineingezogen?

Während der FC Gomadingen/Dapfen als Meister direkt aufsteigt und Münsingen in der Aufstiegsrelegation steht, tobt beim TSV Genkingen II und der TSG Upfingen II noch der Überlebenskampf im Tabellenkeller. Die beiden Vereine trennt ein Punkt in der Tabelle.

Genkingen hat mit Erpfingen/Willmandingen, dem Tabellenneunten, einen tendenziell schwächeren Gegner vor sich, als die TSG mit den Sportfreunden Hengen. "Hengen ist stärker als letztes Jahr. Sie haben sich gut verstärkt und spielen schönen Fußball", sagt Markus Blankenhorn, der Upfinger Abteilungsleiter,

Nichtsdestotrotz glaubt Blankenhorn an die eigene Mannschaft: "Wir haben in der Rückrunde gezeigt, dass wir nicht so schlecht sind, wie wir in der Tabelle stehen." Solche Aussagen konnte die TSG zudem mit zuletzt starken Leistungen, beispielsweise einem Sieg gegen den Meister FC Gomadingen/Dapfen am vorletzten Spieltag untermauern, mit denen man sich vom letzten Tabellenplatz, den man zwischenzeitlich sieben Spieltage in Folge innegehabt hatte, nach vorne kämpfen konnte. Den Grund hierfür sieht Blankenhorn in der verbesserten personellen Situation. "Hatte das Team in der Hinrunde mit Leuten gespielt, die ihre Karriere schon längst beendet hatten."

Deshalb sagt Blankenhorn auch zuversichtlich: "Wir können es aus eigener Kraft schaffen." Auch die Tatsache, dass es für die SF Hengen nur noch darum geht zuhause einen schönen Saisonabschluss hinzulegen, könnte laut Blankenhorn den entscheidenden Motivationsvorteil für seine Elf bedeuten.

Und selbst im Fall des Abstiegs bleibt Markus Blankenhorn diplomatisch: "Wir sind eine zweite Mannschaft. Die C-Liga wäre nicht tragisch oder tödlich." Gerade angesichts des in der Rückrunde offenbarten Potentials, will Blankenhorn dennoch oben bleiben, "weil man es kann."

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