Fußball VfL wartet auf Tübinger Derbysieger

VfL-Trainer Michael Konietzny hat seine Pfullinger Landesliga-Fußballer vor dem Bezirksligisten 1. FC Altburg gewarnt. Die Echaztäler wollen in der 2. Runde des WFV-Pokals gegen den Sieger des Tübinger Stadtderbys antreten.
VfL-Trainer Michael Konietzny hat seine Pfullinger Landesliga-Fußballer vor dem Bezirksligisten 1. FC Altburg gewarnt. Die Echaztäler wollen in der 2. Runde des WFV-Pokals gegen den Sieger des Tübinger Stadtderbys antreten. © Foto: Archiv
Region / woga 03.08.2018

Der Ernst  des Fußball-Lebens beginnt am morgigen Samstag, wenn die erste Runde im WFV-Pokal stattfindet. Pokalverteidiger ist der SSV Ulm 1846 Fußball, denn die viertklassigen Spatzen besiegten im Finale den TSV Ilshofen klar mit 3:0 und spielen als Belohnung in zwei Wochen gegen Bundesligist Eintracht Frankfurt vor 18 000 Fans im DFB-Pokal.

Nun ergibt sich auf kleiner Ebene wieder für zahlreiche Underdogs die Chance auf einen Coup: Der TSV Neckartailfingen empfängt den TV Echterdingen. Der TSV Ofterdingen hat Heimrecht gegen das Schütt-Team VfL Sindelfingen (beide Spiele am Samstag, 15.30 Uhr). Beim TSVO gab es in der Vorbereitung Probleme, in Ofterdingen ist man nicht zufrieden und sieht den Gast als großen Favoriten an. Immerhin siegte Verbandsligist Sindelfingen in einem Testspiel mit 5:1 gegen Oberligist SSV Reutlingen Fußball und setzte ein Ausrufezeichen. Die Steinlachtäler sind somit nur Außenseiter. Der Sieger aus diesem Duell spielt in der 2. Runde  gegen den Sieger des Vergleichs FC Holzhausen gegen FSV Bissingen.

Tübinger Derby im Mittelpunkt

In Tübingen steht das Derby (Samstag, 15.30 Uhr) im Mittelpunkt. Landesligist SV 03 Tübingen empfängt den Verbandsligisten TSG Tübingen und möchte für eine Überraschung sorgen, wenngleich die Frick-Schützlinge Favorit sind. Man erwartet auch eine große Zuschauerkulisse an der Europastraße. Der Sieger des Tübinger Derbys muss beim Landesligisten VfL Pfullingen antreten – vorausgesetzt, der VfL setzt sich beim Bezirksligisten 1. FC Altburg  (Samstag, 15.30 Uhr) durch. Doch das ist das Ziel von VfL-Trainer Michael Konietzny, der den Bezirksligisten ernst nimmt, aber mit einem Pflichtsieg positiv in die neue Landesliga-Saison starten will.

Oberligist SSV Reutlingen Fußball muss nach dem erhofften Pflichtsieg in Trossingen (siehe rechts) beim Sieger der Partie SSC Tübingen - SV Zimmern (heute, 18.30 Uhr) antreten. Hierbei ist der Landesliga-Neuling nur Außenseiter, denn der SSC legte  eine katastrophale Vorbereitung mit hohen Niederlagen hin. Der Gast aus Zimmern gilt als haushoher Favorit und als Pokalmacht, denn der SVZ aus der Rottweiler Ecke warf vor vier Jahren den hochfavorisierten SSV Reutlingen aus dem Pokal. Deshalb hofft SSV-Fußball-Boss Michael Schuster auf einen SSC-Sieg, um eine erneute Reise nach Zimmern zu vermeiden.

Bezirksligist SV Croatia Reutlingen glaubt am Sonntag (15 Uhr) an eine echte Chance  gegen das Team von Pedro Keppler, den Landesligisten SV Nehren, der in Frühform ist und den Steinlach-Pokal ohne Gegentor gewann. Croatia hielt gegen Oberligist SSV Reutlingen (1:7) im Testspiel 50 Minuten gut mit, dann war der Achtligist müde. Der Sieger des Duells am Dietweg trifft in der 2. Runde auf den Sieger der Begegnung TV Darmsheim - SKV Rutesheim. In den letzten Jahren schieden die meisten Teams des WFV-Bezirks Alb schon in der ersten Runde des WFV-Pokals aus. Die Sieger der 1. Runde dürfen hingegen auf weitere Höhepunkte hoffen, absolvieren am 11. August die 2. Runde.

Nur die Oberligisten FSV Bissingen und SSV Reutlingen Fußball spielen am Mittwoch, 15. August, weil sie am 11. August Punktspiele in der fünfthöchsten Spielklasse bestreiten.

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