Fußball VfL Pfullingen wirft die TSG Tübingen aus dem Pokal

Dominik Biber zieht mit seinem VfL in die 3. Rund ein.
Dominik Biber zieht mit seinem VfL in die 3. Rund ein. © Foto: Grundler
Pfullingen / ts 13.08.2018

Erstmals seit einer gefühlten Ewigkeit zieht der VfL wieder in die dritte Runde des Pokalwettbewerbs ein. Gegen die TSG Tübingen gewannen die Mannen um Kapitän Patrick Lehmann deutlich mit 4:0 (2:0) Toren. Jahreszeitüblich mussten beide Teams auf Stammpersonal verzichten. Der VfL Pfullingen schien dies jedoch deutlich besser kompensieren zu können. Yasin Yilmaz, eigentlich als Co-Trainer am Spielfeldrand vorgesehen, musste für den verletzten Florian Gekeler einspringen. Gekeler hatte sich Anfang Juni im Spiel gegen Essingen am Kreuzband verletzt, was erst jetzt richtig zu Tage kam. Er wird noch mindestens vier Wochen fehlen. Yilmaz bot eine sehr gute Vertretungsleistung im zentralen defensiven Mittelfeld. Die Hausherren waren von Beginn an das aktivere Team und zwangen der TSG ihr Spiel auf. So ließen die Torchancen nicht lange auf sich warten. Nach 14 Minuten traf Dominik Früh den Pfosten, eine Minute später gelang Kevin Haußmann per abgefälschtem Schuss die verdiente Führung. Und der VfL blieb am Drücker. Markus Wagner grätschte den Ball aus abseitsverdächtiger Position zum 2:0 über die Linie (25.). Auch nach dem Seitenwechsel blieb ein Aufbäumen der Unistädter aus. Die Pfullinger konnten ihr Spiel weiterhin nach Belieben durchziehen. Nach Vorarbeit von Lehmann war Lukas Linder zur Stelle und schob zum 3:0 ein (53).  Der eingewechselte Heiko Schall sorgte mit einem sehenswerten Treffer für den 4:0-Endstand. Pfullingens Cheftrainer Michael Konietzny schätzt die Lage allerdings richtig ein: „Es war ein gutes Spiel, und der Sieg in der auch Höhe verdient. Trotzdem ist das alles ein Muster ohne Wert, denn Meisterschaftspunkte haben wir dafür nicht bekommen.“

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