TuS setzt auf Routine im Tor

Wohin führt der Weg der TuS Metzingen? Die Kicker vom Bongertwasen stehen immer noch dicht vor dem Abgrund und müssen in den verbleibenden beiden Saisonspielen in Salzstetten und gegen Holzgerlingen Punkte einfahren. Foto: Eibner
Wohin führt der Weg der TuS Metzingen? Die Kicker vom Bongertwasen stehen immer noch dicht vor dem Abgrund und müssen in den verbleibenden beiden Saisonspielen in Salzstetten und gegen Holzgerlingen Punkte einfahren. Foto: Eibner
FK 01.06.2013
Sowohl der VfL Pfullingen als auch die TuS Metzingen könnten heute nach langem Abstiegskampf den Klassenerhalt perfekt machen. Am Bongertwasen kommt es zu einem Wechsel zwischen den Pfosten.

Bei einem Sieg der Metzinger Kicker vom Bongertwasen beim abgeschlagenen Schlusslicht in Salzstetten (heute, 17 Uhr) wäre der Klassenerhalt angesichts des deutlich besseren Torverhältnisses gegenüber der SpVgg Freudenstadt nahezu in trockenen Tüchern. Vorausgesetzt die direkten Verfolger aus Rottweil und Freudenstadt verlieren ihre Partien. "Heute müssen drei Punkte her", fordert Interims-Trainer Claudio Mastrangelo. Ob schon ab Samstag für ein weiteres Jahr Landesliga geplant werden darf, möchte sich das Metzinger Urgestein hingegen keinen Illusionen hingeben: "Unsere Aufgabe ist es, die zwei letzten Spiele zu gewinnen, dann sind wir auf jeden Fall durch - und das haben wir in der Hand."

Trotz der 0:1-Niederlage sei man mit der engagierten Vorstellung zuletzt gegen den VfL Nagold zufrieden gewesen. Die unzureichende Chancenauswertung schlug dem Interimsduo dennoch auf das Gemüt (Mastrangelo: "Wir hätten mindestens ein Tor machen müssen. Die Chancen waren da"). Daher habe man unter der Woche insbesondere in diesem Bereich den Hebel angesetzt. Zudem deutet sich ein erneuter Wechsel auf der Torhüterposition an. Trotz ansprechender Leistungen rückt A-Junior Lukas Hildenbrand voraussichtlich wieder ins zweite Glied und macht dem erfahrenen TuS-Keeper Michael Hoffmann Platz, der mit seiner Routine die Metzinger Equipe auch lautstark nach vorne peitschen soll. "Wir müssen hochkonzentriert zu Werke gehen, den Gegner ernst nehmen und die persönlichen Fehler auf ein Minimum reduzieren", fordert Mastrangelo abschließend von seinen Mannen.

Vom Meistermacher zum Klassenerhalt - so könnte das Motto der Woche für die Pfullinger Kicker vom Schönberg lauten. Nachdem am vergangenen Wochenende dem VfL Sindelfingen aufgrund der Pfullinger 1:3-Niederlage im Floschenstadion zur Meisterschaft gratuliert werden musste, sollen heute die letzten drei für den Klassenverbleib notwendigen Zähler gesammelt werden. Der Gegner aus Rottenburg benötigt für das gleiche Ziel aus den zwei ausstehenden Spielen noch sechs Punkte und Schützenhilfe vom Meister Sindelfingen. Daher ist sich VfL-Coach Jochen Class sicher, dass die Bischofsstädter "alles in die Waagschale werfen werden, um ihr Schicksal so am letzten Spieltag im direkten Duell gegen Rottweil doch noch in der eigenen Hand zu haben." Nach der "Wahnsinns-Aufholjagd" (Class) würde man im letzten Heimspiel den Klassenerhalt nur zu gern unter Dach und Fach bringen. Schließlich hätten viele Pfullinger Spieler der langen und intensiven Rückrunde Tribut gezollt, erkennt Class und führt dabei die angeschlagenen Gekeler, Kavvadias und Herrmann an. Dennoch sollen alle Kräfte mobilisiert werden - auch um dem Coach die persönliche Tabelle nicht zu verhageln. Schließlich liegt der VfL derzeit auf Rang vier der Rückrundentabelle.

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