Region / Rainer Jock

SG Reutlingen gegen

TSV Sickenhausen 4:4

Das Derby zwischen der SG Reutlingen, aus dem Stadtteil Orschel-Hagen und dem TSV Sickenhausen, endete nach einer wahren Flut an Toren, mit 4:4-Unentschieden. Mit einem Doppelschlag in der 10. und 17. Minute brachte Goalgetter Dominik Grauer die Gäste mit 2:0 in Führung. Das erste Tor markierte der Stürmer mit einem platzierten 20-Meter-Schuss und beim zweiten Treffer, setzte er sich gekonnt im Strafraum durch und netzte ein.

Christian Locher scheiterte auf der Gegenseite nach einer guten Aktion knapp und ein Fernschuss von Andreas Bäuerle wurde von Gästekeeper Dominik Starzmann entschärft. Beim 1:2-Anschlusstreffer setzte sich Spielertrainer Jacob Ammman dynamisch auf links durch und Toni Russo konnte seine Vorlage mit einem strammen Schuss verwerten (26.). Dann war wieder Sickenhausen dran und Dominik Kaschuba konnte einen Abpraller mit einem Schuss in die lange Ecke, zum 1:3 nutzen (37.). Ein gefährlicher Freistoß von Grauer, vor der Pause verfehlte sein Ziel nur knapp.

Nach einer Flanke von Russo konnte Ammann zum 2:3 abstauben und fünf Minuten später verarbeitete er eine gute Vorarbeit von Kapitän Matthias Möck, gekonnt zum 3:3-Ausgleich (55.). Wieder gelang es den Gästen zurückzuschlagen, als Fabian Simon nach einem tollen Freistoß von Grauer, den SG-Keeper Rüdiger Nägele noch an die Latte lenken konnte, den Abpraller zum 3:4 einschob (63.). Doch auch die SG war nochmal erfolgreich. Eine Flanke von David Mojsisch landete bei Andreas Heidt, der zum Ausgleich einschießen konnte (72.). Mit einem gerechten Remis trennten sich beide Teams folgerichtig und die Zuschauer im Reutlinger Stadtteil Orschel-Hagen, bekamen einmal mehr viele Tore und ein sehenswertes  Bezirksligaspiel zu sehen.

SG Reutlingen: Nägele, Schreyer, Möck, Sauter, Kvesic, Mojsisch, Yunis, Ammann, Heidt, Russo, Locher.

TSV Sickenhausen: Starzmann, Borst, Mohr, Huggenberger, Prochiner, Riekert, Kaschuba, Kandlbinder, Lauer, Simon, Grauer.

 

FC Rottenburg gegen

Young Boys Reutlingen 0:0

Das Topspiel zwischen dem Spitzenreiter FC Rottenburg und dem Dritten Young Boys Reutlingen, endete leistungsgerecht 0:0-Unentschieden. Die erste Halbzeit ging an den Spitzenreiter aus Rottenburg. Young Boys Keeper Kai Löffler verhinderte mehrmals das Führungstor für die Domstädter.  Die zweite Halbzeit sah dann anders aus. die Gäste erarbeiteten sich gute Chancen, jedoch ohne zählbaren Erfolg.

FC Rottenburg: Wagner, Hirschka, Tobias Wiedmaier, Baur, Kopp, Hägele, Behr (64. Daniel Wiedmaier), Zettel, Reichert, Dettling (87. Berhane), Merk (79. Neu).

TSG Young Boys Reutlingen: Löffler, Bas (47. Breuninger), Andic, Drammeh, Zekaj, Pereira Almeida, Obeyapwa, Kühnbach Azevedo, De Sousa Lourenco, Jarju, Nakos.

 

TSV Eningen/u.A. gegen

TSV Genkingen 3:4

Die starke Hinrunde ist bei den Gastgebern in Vergessenheit geraten. Nach fünf Niederlagen in Folge, musste die Elf um Spielertrainer Felix Krasser auch im Heimspiel gegen das Ligaschlusslicht TSV Genkingen eine 3:4-Niederlage einstecken. In den Anfangsminuten war die Partie ausgeglichen, mit mehr Ballbesitz auf Seiten der Eninger. Der Genkinger Patrick Deh scheiterte in der 16. Spielminute am gut aufgelegten Michael Hoffmann, der den Kopfball mit Bravour entschärfte. Drei Spielminuten später nutzte Fabian Saur ein nachlässiges Verhalten der Heimelf aus und versenkte aus spitzem Winkel, zur 1:0-Führung. Kurz vor der Halbzeit, musste Patrick Deh nach einer Ecke nur noch den Fuß hinhalten - 0:2 (44.). Es kam immer schlimmer aus Sicht der Arbachtal-Kicker: Der eingelaufene Dominik Mayer, erhöhte im Eins gegen Eins, auf 3:0 für die Sonnenbühler (45.).

Nach dem Seitentausch nahmen sich die Hauherren einiges vor. Doch Kevin Grauer versenkte das Spielgerät aus 16 Metern ins lange Eck - 0:4 (53.). Die Krasser-Elf war geschlagen, gab aber noch nicht auf. Maik Stingel setzte den Ball, nach feinem Zusammenspiel mit Kapitän Marc Reinhardt, in die lange Ecke. Genkingens Towart Sascha Kurzenberger war machtlos - 1:4 (74.). Ein weiteres Tor auf Seiten der Eninger fiel kurze Zeit darauf, als Marc Reinhardt nach einem Eckball aus dem Gewühl heraus das 4:2 erzielte (83.). Die Aufholjagd ging weiter, als Fabio Friese noch mit etwas Glück, den Ball über die Linie drückte (90.). Doch der Anschlusstreffer fiel zu spät. Die Eninger wachten zu spät auf, erzielten zwar noch drei Tore aber, durch die bittere Heimniederlage, rutschte man in der Tabelle, auf den 12. Platz ab und ist wieder voll im Abstiegskampf dabei.

TSV Eningen/u.A.: Hoffmann, Paul Stingel, Luz, Reinhardt, Walter, Joschua Hummel (72. Dan Ruben Hummel), Krasser, Maik Stingel, Mayer, Friese.

TSV Genkingen: Kurzenberger, Fulde, Patrick Deh (70. Mauser), List, Tobias Frank, Schneider, Fabian Saur (84. Hantel), Daniel Saur, Grauer (75. Gentz), Christoph Frank, Mayer.

 

SV Hirrlingen gegen

SV Croatia Reutlingen 0:0

Im Spiel des Vierten gegen den Zweiten begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe, ohne viele Tormöglichkeiten zu erlauben. Hirrlingens Trainer Björn Straub war dennoch zufrieden: „Das Spiel hatte ordentliches Tempo, auch wenn es nicht wirklich viele Chancen gab.“ Glück hatte der SVH aber auch. In der 70. Spielminute landete ein Reutlinger Schuss im Tor - aber Schiedsrichter Stefan Weiss entschied auf Abseits, obwohl der Hirrlinger Spieler Burak Aygün verletzt an der Eckfahne lag und das Abseits aufhob. „Der Schiedsrichter hat das erst gesehen, als er das Tor schon abgepfiffen hatte. Er hat sich im Anschluss bei Croatia, die ohne ihren Topstürmer Ante Galic anreisten, entschuldigt“ erklärt Straub die Szene aus seiner Sicht. Kurz vor Schluss sah der zweite Hirrlinger Spielertrainer Kevin Hartmann noch die gelb-rote Karte, weil er den Ball während einer Spielunterbrechung in der Hand hielt.

„Nach dem nicht gegebenen Tor hat der Schiedsrichter ein bisschen seine Linie verloren. Für mich sah das aus wie eine Konzessionsentscheidung. Denn es war eigentlich eine Tätlichkeit. Hartmann wurde umgestoßen, weil er den Ball in der Hand hielt“, so Straub.

SV Hirrlingen: Johannes, Hartmann, Basar, Wagner, Engraf, Seidel, Straub, Saile, Aygün, Hartmann (79. De Souza), Zug (90. Frick).

SV Croatia Reutlingen: Grgic, Semere, Pavic, Radman, Petrovic, Petrovic, Nikolovski (76. Mamic), Bubalo, Nicolaci, Giambrone (59. Cilic), Gerdes (65. Jelcic).

 

TSV Wittlingen gegen

SV Pfrondorf 2:6

Eine deutliche 2:6-Klatsche musste der TSV Wittlingen, im Heimspiel gegen den TSV Steinhilben einstecken. Die Begegnung begann für die Gastgeber  vielversprechend, denn bereits in der 3. Minute verwandelte Mbaye Badou, einen an Sebastian Maier verursachten Foulelfmeter, sicher zur 1:0 Führung für Wittlingen. Die Einheimischen spielten weiter forsch nach vorne und der Kopfball von Simon Beck wurde von Gästetorhüter Alexander Bauer klasse gehalten (7.). Pfrondorf  erzielte mit dem ersten, gut vorgetragenen Angriff den Ausgleich durch Paul Knorr, der am Strafraum klasse freigespielt wurde und eiskalt verwandelte. Die Partie war weiter offen und nach einem kapitalen Abwehrschnitzer  gingen die Gäste durch Lukas Wittlinger, nach einem Foulelfmeter (21.) mit 2:1 in Führung.

Nach dem Seitenwechsel  schwächten sich beide Teams zuerst einmal selber. Der erst zur zweiten Halbzeit eingewechselte Frederik Thon, sah nach einer Notbremse an Maier die rote Karte (55.) und in der 59. Minute musste Wittlingens Nico Hiller mit der Ampelkarte vom Platz.

Danach nahmen die Gäste das Heft in die Hand und markierten in der 60. und 68. Minute, nach katastrophalen Fehlern im Wittlinger Abwehrbereich, die 3:1-Führung. Torschützen waren Patrick Füger und Ferdinand Schwarz. In der 75. Minute war es erneut Wittlinger,  der mit seinem zweiten Treffer die Gästeführung auf 5:1 ausbaute.

Zwar konnte Mbaye Badou, mit seinem zweiten verwandelten Foulelfmeter, verursacht an Co-Spielertrainer Moritz Krohmer, auf 2:5 verkürzen, doch blieb es dem eingewechselten Daniel Schreier vorbehalten den Treffer zum 6:2 (89.) für die Gäste aus Pfrondorf zu markieren. Aufgrund der spielerischen und läuferischen Überlegenheit, geht der Sieg des SV Prondorf auch in dieser Höhe in Ordnung.

TSV Wittlingen: Möhrle, Flitsch, Hiller, Beck, Omeirat (82. Götz), Maurice Ruess, Badou, Lamparter, Ronny Ruess, Krohmer, Maier.

SV Pfrondorf: Bauer, Füger, Heim, Knorr (63. Schwarz), Badke, Bart, Walker (46. Thon), Wittlinger, Meslin (69. Schreier), Rockenbauch, Felici (78. Kuti).

 

TSV Steinhilben gegen

SV Zainingen 3:1

Steinhilben spielte von Beginn an nach vorne und drängte den SV in die eigene Hälfte. Nach wenigen Minuten wurde auch Zainingen aggressiver und konterte die Heimelf mehrmals gefährlich aus.

In der 32. Spielminute, dann das 1:0 für den TSV. Nach einer Hereingabe von Sebastian Kaufmann brachte Rene Mayer den Ball mit einer unhaltbaren Bogenlampe, im Tor der Gäste unter. Nur sechs Minuten später das 2:0 für Steinhilben. Nach einer strittigen Strafstoß-Entscheidung, blieb Raphael Sontheimer cool und verwandelte vom Punkt.

Nach der Halbzeit kam der Sportverein Zainingen deutlich aggressiver aus der Kabine und drängte auf den Anschlusstreffer. Nach einem langen Ball setzte sich Derian Adamski, in der 69. Minute gekonnt durch und traf zum 1:2-Anschluss.

Der TSV Steinhilben wackelte merklich und konnte in den letzten Minuten kaum noch für Entlastung sorgen. Steinhilbens Trainer Heinrich David wechselte offensiv und brachte mit Pascal Geiselhart eine frische Offensivkraft. Nur drei Minuten später, bedankte der sich mit seinem Treffer zum 3:1-Endstand.

Nach der Partie kam es noch zu einer unübersichtlichen Szene, bei der der Schiedsrichter nachträglich noch Gästekapitän Patrick Wörz, die gelb-rote Karte zeigte.

TSV Steinhilben: Fauser, Wittner, Kühnlein (69. Geiselhart), Sontheimer, Brunner, Ollinger, Roggenstein, Arnold (90. Marco Uhland), Betz (84. Schmid), Kaufmann, Mayer (50. Özdemir).

SV Zainingen: Xanthopoulos, Lais, Blochinger, Baisch, Andrasch (75. Rieck), Patrick Wörz, Stickel, Derian Adamski (90. Probst), Lamparter, Ruopp (90. Philipp Wörz), Schönleber.