Fußball-Vorschau, Kreisliga A2 Alb Titelfavoriten weisen wenig Konstanz auf

past 13.10.2017

Gut ein Drittel der Spiele hat die Kreisliga A2 Alb hinter sich. Auffällig ist, dass Mannschaften, die vor der Saison als Titelfavoriten eingestuft worden sind, wenig Konstanz in ihrem Spiel finden. Beispiele hierfür sind der VfL Pfullingen II, TSV Sondelfingen und der TSV Glems.

Die Glemser legten einen fantastischen Start hin, sind nun aber seit drei Spielen sieglos und markieren Rang acht in der Tabelle. Kommenden Sonntag ist die Stoof-Elf beim Tabellennachbarn TSV Betzingen in der Pflicht.

Dagegen überraschten folgende Teams: TSV Oferdingen, SV Walddorf und Aufsteiger TSV Riederich. Oferdingen war bis vor Kurzem noch Tabellenführer, Walddorf belegt konstant den dritten Tabellenplatz und Aufsteiger Riederich tastet sich langsam ins obere Tabellendrittel. Die Oferdinger und Walddorfer gastieren am Sonntag beide in Reutlingen. Oferdingen beim offensivstarken SSV Reutlingen II, Walddorf bei der aufstrebenden TSG Young Boys Reutlingen II, die vergangenen Sonntag überraschend in Sondelfingen siegten.

Die Riedericher Heide-Kicker begrüßen den neuen Tabellenführer aus Eningen. Der Ex-Eninger Mert Tüzün freut sich auf das Spiel: „Ich hatte eine tolle Zeit in Eningen und konnte vieles mitnehmen“. Damals trainierte Tüzün noch unter Jens Bauer, der nun bei der U19 des 1. FC Heidenheim an der Seitenlinie steht. Im Winter 2015 zog es dann Tüzün nach Riederich, der großen Anteil an der Aufstiegssaison hatte. „Die Kameradschaft stimmt, es macht Spaß“, so der 24-Jährige.

Vor seinem Ex-Klub TSV Eningen/Achalm zeigt er großen Respekt: „Es sind viele junge und talentierte Spieler, die zusammengeblieben sind und sowohl kämpferisch als auch läuferische Stärken haben“. Personell wird bei den Riederichern Marco Pfeifer nicht zur Verfügung stehen, er ist privat verhindert. Kurzfristig wird sich entscheiden, ob Trainer Hakan Gargin einsatzfähig ist, ihn plagen Knieprobleme.

Als Ziel setzt sich der Außenbahnspieler mindestens einen Punkt, um die bisherige Saison zu bestätigen. Ob es dem Offensivbollwerk Hirning, Tüzün und Co. gelingen wird, zeigt sich am Sonntag.