Bezirksliga Alb SV Zainingen vor Derby in Not

Nach seinen zwei Toren beim 3:1-Bezirkspokalsieg in Dettingen möchte der Zaininger Lars Maucher (rechts) nun auch unbedingt in der Bezirksliga im Derby gegen den TSV Wittlingen jubeln.
Nach seinen zwei Toren beim 3:1-Bezirkspokalsieg in Dettingen möchte der Zaininger Lars Maucher (rechts) nun auch unbedingt in der Bezirksliga im Derby gegen den TSV Wittlingen jubeln. © Foto: Archiv
Region / Rainer Jock 12.10.2018

Am Sonntag empfängt der TSV Dettingen am neunten Spieltag der Fußball-Bezirksliga Alb den TV Derendingen. Nach dem verdienten, deutlichen 5:2-Erfolg im Derby beim TSV Wittlingen wollen die Dettinger gegen die Gäste aus dem Tübinger Stadtteil weiter Punkte sammeln. „In Wittlingen hat sich unsere spielerische Klasse gezeigt. Nach zuletzt enttäuschenden und schwankenden Leistungen waren wir mit der gezeigten Vorstellung und dem Ergebnis hochzufrieden“, sagt Dettingens Trainer Erol Satorovic.

Jetzt gilt es für die Ermstäler, gegen den auf Tabellenplatz zwölf positionierten TVD nachzulegen. Zwar ist der TSV Dettingen Favorit, aber aus Gastgebersicht darf man die Gäste keineswegs unterschätzen. Derendingen holte aus den letzten vier Ligaspielen zwar nur vier Punkte, musste sich aber oftmals nach einer ansehnlichen, respektablen Vorstellung nur mit einem Tor geschlagen geben.

Hadernde Dietwegkicker

Der SV Croatia Reutlingen empfängt den TSV Genkingen. Vorige Woche zog man mit dem 2:0-Erfolg über den TSV Sickenhausen zwar die drei Punkte ein, komplett zufrieden war man dennoch nicht ganz mit der gezeigten Leistung. Besonders haderten die Dietwegkicker mit der eigenen Chancenverwertung. „Wir müssen den Sack viel früher zumachen“, sagt Croatias Spielleiter Josip Micic nach dem Spiel. Gegen Genkingen wollen die Schützlinge von Cheftrainer Robert Michnia diese Problematik beheben. „Wir wissen, dass uns ein unangenehmer und kämpferischer Gegner erwartet. Aber wir werden uns bestens auf den Gast einstellen und alles daran setzen, das Spiel zu gewinnen“, so Micic.

„Wir wollen nachlegen und an unsere starke Leistung gegen Derendingen anknüpfen“, sagt Metzingens Spielleiter Thomas Zimmermann vor dem Spiel gegen den TSV Sickenhausen. Gegen Derendingen überzeugte die Mannschaft von Chefcoach Claudio Mastrangelo vergangene Woche über weite Strecken und gewann am Ende hochverdient, wenngleich nur mit 1:0. „Wir haben in Sickenhausen etwas gutzumachen, schließlich verloren wir in der letzten Saison zwei Mal gegen den TSV.“ Die TuS ist aktuell wieder im Vormarsch und mit dem Sieg gegen Derendingen konnte man bis auf Tabellenplatz fünf vorrücken. Auch die personelle Situation sieht ganz gut aus. Kristian Tomasek befindet sich nach seiner Knie-OP in der Aufbauphase. Der frühere Reutlinger SSV-Spieler wird in den nächsten zwei bis drei Wochen zurückerwartet. Auch Mohamad Zubaida erholt sich nach seinem Muskelfaserriss und wird in den nächsten Wochen zum Team stoßen. Am gestrigen Donnerstag hat zusätzlich Leitungsträger Marc Golinski, nach seiner Prüfungspause, das Training mit der Mannschaft wieder aufgenommen.

Der TSV Eningen steht vor einer immens schweren Aufgabe. Die Mannschaft von Spielertrainer Felix Krasser gastiert bei den aktuell formstarken Young Boys Reutlingen.

Samstagsderby auf der Alb

Bereits am Samstag kommt es zum Derby zwischen dem SV Zainingen und dem TSV Wittlingen. Die auf dem letzten Platz rangierenden Zaininger stehen nach zuletzt fünf verlorenen Ligaspielen in Folge mit dem Rücken zur Wand. Beim rot-weißen Albnachbarn muss gewonnen werden. Zainingens Cheftrainer Ralf Luik fordert vor dem wichtigen Spiel drei Zähler von seiner Mannschaft. „Normalerweise freut man sich auf das Derby. Aber mir ist, ehrlich gesagt, der Gegner ganz egal. Es müssen unbedingt Punkte her, alles andere ist zweitrangig. Gegen wen diese geholt werden, spielt in unserer aktuellen Situation keine Rolle.“

Die blau-weißen Römersteiner haben sich den bisherigen Saisonverlauf komplett anders vorgestellt. Zu den zahlreichen Langzeitverletzten (teils fehlte der komplette Stamm) gesellt sich nun auch noch Steven Scheurer. Der spielende Co-Trainer wird aufgrund eines Knorpelschadens mehrere Monate ausfallen. „Unsere personelle Situation kostet mich sehr viel Kraft. Dennoch müssen wir nach vorne schauen. Die Lage im Tabellenkeller ist noch lange nicht hoffnungslos“, sagt Luik.

Wittlingen will Fehler abstellen

Aber auch die Wittlinger um Trainer Kim Laudage wollen ihr zweites Derby innerhalb von zehn Tagen nicht verlieren. Bereits bei der 2:5-Klatsche gegen den TSV Dettingen zeigte man bis zum zwischenzeitlichen Spielstand von 2:2 gute Ansätze und spielte druckvoll nach vorne. Individuelle Fehler der Heimmannschaft brachten aber die Gäste aus dem Ermstal auf die Siegerstraße.

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