Tübingen Testspiel: SSV Reutlingen holt bei TSG Tübingen 0:2-Rückstand auf

Onesi Kuengienda (li., im Duell mit Tübingens Lukas Hartmann) schied verletzt aus.
Onesi Kuengienda (li., im Duell mit Tübingens Lukas Hartmann) schied verletzt aus. © Foto: Baur
Reutlingen.  / Wolfgang Gattiker 28.01.2019

Schon vor dem Testspiel in Tübingen (2:2) sickerte durch, dass Fußball-Oberligist SSV Reutlingen am geplanten WFV-Pokal-Termin 10. April nun doch nicht gegen die TSG Backnang im Kampf ums Halbfinalticket antreten kann, weil der Kreuzeicheklub an diesem Tag beim Bahlinger SC um Oberligapunkte spielt. Als Reutlinger Pokaltermine kommen nun der 26. oder 27. März (Dienstag oder Mittwoch) ebenso wie der 2. oder 3. April (auch Dienstag und Mittwoch) in Frage.

Vier ehemalige SSV-Akteure

Dann war der Testkick am Neckar angesagt: Verbandsligist TSG Tübingen rang dem eine Klasse höher angesiedelten Nachbarn dabei wie im Vorjahr ein Remis ab, nach einer Tübinger 2:0-Führung schaffte der Ex-Zweitligist wenigstens noch ein 2:2-Remis. Bei der TSG Tübingen spielten mit Lukas Hartmann, Lars Lack, David Fridrich und Neuzugang Marvin Methner vier ehemalige SSV-Akteure mit. Der fünfte im Bunde, Magnus Haas, ist noch leicht verletzt und fehlte.

Neuer Torwart mit Gastspielerlaubnis

Beim SSV fehlten neben dem kranken Pierre Eiberger die leicht angeschlagenen Janick Schramm, Elvir Gashi, Tom Schiffel sowie die Langzeitverletzten Sidy Niang, Marco Di Biccari und Denis Lübke. Daniel Elfadli  zog sich eine Platzwunde unterhalb des Auges zu, Onesi Kuengienda spürte nach 23 Minuten wieder seine alte Verletzung. Der neue Torwart Gasper Bozic spielte mit Gastspielerlaubnis mit, weil der Slowenische Fußballverband  noch  keine Freigabe erteilte. Marvin Methner (5.) und Lars Lack (12.) brachten die TSG früh mit 2:0 in Führung.  Filip  Milisic (17.) und  Jonas Vogler (27.) schafften fast ebenso schnell den 2:2-Ausgleich. Nach der Pause verbuchten die Gäste ein Chancenplus. Janick Schmitt  traf den Pfosten. Milisic und Reisig scheiterten immer wieder am TSG-Keeper Stefan Baumann, der auch Glück hatte, als Fridrich den Ball an die eigene Latte setzte.

SSV-Trainer Teodor Rus war enttäuscht: „Das war zu wenig, wir waren nur bei 30 Prozent – doch das ist der harten Vorbereitungszeit geschuldet. Ich dachte dennoch, wir könnten flüssigere  Kombinationen zeigen.“

SSV Reutlingen Fußball: Bozic – Vogler, Reisig, Milisic, Schwaiger (60. Maier) – Sessa, Elfadli (23. Kuengienda, ab  60. Avdic), Gümüssu (60. Bulut), Wöhrle, Schneider –  Giles Sanchez (60. Schmitt).

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