Siegen oder absteigen

Vollgas geben heißt es beim TSV Wittlingen in den letzten Partien. Bastian Bischoff (links) und seinen Teamkollegen helfen nur noch zwei Siege. Foto: Peter Wörz
Vollgas geben heißt es beim TSV Wittlingen in den letzten Partien. Bastian Bischoff (links) und seinen Teamkollegen helfen nur noch zwei Siege. Foto: Peter Wörz
MARKUS SOSNOWSKI 01.06.2013
Zwei Spiele stehen für den TSV Wittlingen noch aus. Wollen die Älbler ihre Chance auf den Klassenerhalt wahren, benötigt der Vorletzte gegen die TSG Tübingen II und den SV Croatia Reutlingen Siege.

Da der FC Rottenburg aller Voraussicht nach aus der Landesliga absteigt, wird es in der Bezirksliga vier direkte Absteiger geben. Der Tabellendreizehnte spielt außerdem die Abstiegsrelegation. Damit sind rein rechnerisch alle Teams ab Platz sechs noch nicht in Sicherheit.

Um den Absturz in die A-Liga noch abzuwenden, benötigen der TSV Wittlingen und der TSV Glems (jeweils 32 Punkte) wohl kleine Fußballwunder. Beide Mannschaften haben vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz, den derzeit die SG Reutlingen (36) belegt. Beide Teams, müssen ihre beiden noch ausstehenden Partien gewinnen und darauf hoffen, dass die Konkurrenten nicht punkten.

"Jeder in der Mannschaft weiß, worum es geht", konstatiert Wittlingens Abteilungsleiter Holger Wahl vor den Wittlinger Partien bei der TSG Tübingen II und dem Heimspiel gegen Croatia Reutlingen: "Entweder wir siegen oder wir steigen ab." Nichtsdestotrotz gibt man sich beim Tabellensechzehnten aus Wittlingen kämpferisch: "Na klar glauben wir noch an unsere Chance, sonst müssten wir zu den letzten zwei Spielen doch gar nicht mehr antreten", so Wahl.

Aufgrund der ungeklärten Ligazugehörigkeit verlaufen beim TSV Wittlingen die Planungen für die neue Spielzeit noch stockend. Fest steht jedoch bereits, dass Co-Spielertrainer Bastian Bischoff nächste Saison zurück zum Oberligisten SSV Reutlingen wechselt. Auch Torhüter Steffen Pehl wird die Älbler verlassen und sich dem Landesligisten VfL Pfullingen anschließen.

Auch der FC Engstingen (41) ist mit fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatzinhaber SG Reutlingen (36) noch nicht ganz aus dem Schneider. Die letzten Zweifel sollen morgen gegen den TSV Ofterdingen beseitigt werden. "Wir werden auf Sieg spielen", sagt Engstingens Spielertrainer Willi Penkert.

Derweil laufen beim FC Engstingen die Planungen für die neue Spielzeit auf Hochtouren. Nachdem das Spielertrainergespann Willi Penkert und Nico Gotthardt ebenso seine Zusage für die nächste Saison erteilt hat, wie der Rest der Mannschaft, erhält der FCE auch Zuwachs. Für die kommende Runde konnte mit Kai Schenk vom A-Ligisten TSV Mägerkingen ein erfahrener und treffsicherer Stürmer verpflichtet werden. Schenk spielt seit der Saison 2005/06 für die Aktiven des TSV Mägerkingen und erzielte in dieser Zeit über 100 Tore für den Donau-A-Ligisten. In der Saison 2008/09 sammelte Schenk mit dem TSV Mägerkingen sogar eine Saison lang Bezirksligaerfahrung. In der aktuellen Saison steht der TSV Mägerkingen bereits als Absteiger in die Kreisliga A Donau fest. Trotz einer schwachen Saison gehörte Kai Schenk zu den Leistungsträgern und war für 13 von 25 Mägerkinger Toren verantwortlich.

Mit Ingo Dohrmann (TSV Kohlstetten) und Mehmet Ergisi (SGM Oberstetten/Ödenwaldstetten) kehren zudem zwei ehemalige Engstinger Jugendspieler zurück zum FC. "Vor allem Ingo ist für uns eine riesige Verstärkung", freut sich FC-Trainer Penkert über die Verpflichtung des variabel einsetzbaren Defensivspielers. Mit Armin Dietmann (Oberstetten) wechselt ein weiterer junger, flexibler Spieler zur kommenden Saison zum FCE.

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