TSV Riederich gegen

TV Unterhausen 2:0

Der TSV Riederich gewinnt das Topspiel und hat in der Schlussphase der Saison nun eine richtig gute Ausgangslage für den Bezirksligaaufstieg, da sie alles in der eigenen Hand haben.

Doch der Reihe nach: Die ersten Spielminuten waren auf beiden Seiten eher verhalten. Maikel Leitheim verschoss auf Seiten des Tabellenführers einen Elfmeter, den Roland Schwittkowski parieren konnte.

„Kurz vor der Halbzeit waren es dann zwei individuelle Fehler in der Vorwärtsbewegung. Aber wenn wir das 1:0 machen, sieht das wieder anders aus“, schilderte TVU-Coach Andreas Zwickl. Toni Gönninger und Mert Tüzün nutzten die zwei Fehler aus und machten binnen drei Spielminuten den Endstand perfekt (37./39.).

„In der zweiten Hälfte wollten die Riedericher den Sieg mehr als wir. Sie haben verdient gewonnen“, resümierte Zwickl und schob nach: „Wir sind dennoch froh als Aufsteiger da oben mitspielen zu dürfen“.

TSV Riederich: Schwittkowski, Karakus, Euchner, Dengler (82. Wurster), Dilek, Kern (76. Zink), Liotti, Hirning, Tüzün, Diegel (79. Zikidis), Gönninger (67. Tatarnikov).

TV Unterhausen: Gerdemann, Mojsiliovic, Wagner (82. Keppler), Schmidt, Behrendt, Leitheim, Pflaum, Mosca, Eckert (82. Grund), Szymanski (82. Grauer), Brendle.

 

TSV Kusterdingen gegen

TSV Sondelfingen 3:2

„Wir haben ein gutes Spiel gemacht und letztendlich verdient gewonnen“, resümierte ein zufriedener spielender Co-Trainer Tobias Rösch nach dem Abpfiff.

In der ersten Halbzeit war das Spiel über weite Strecken ausgeglichen. Tobias Burghardt scheiterte knapp am Kusterdinger Gehäuse (17.). Auch die Kusterdinger waren dem Führungstreffer nach einem Aluminiumtreffer nahe. „Vor der Halbzeit bekommen wir dann einen Schlag ins Gesicht“, sagte Rösch. Marcel Hummel bediente nach einem Konter den mitgelaufenen Dennis Zipperle, der zur 1:0-Halbzeitführung vollendete (45+1.).

Nach dem Seitenwechsel wechselten die Sondelfinger drei Mal. Doch bereits zehn Minuten nach Wiederanpfiff bediente Youngster Bahnmüller Nashmi Alalawi, der am zweiten Pfosten zum Ausgleich einschob.

Nur eine Spielminute später verwandelte der eingewechselte Gentrit Istrefi den 2:1-Führungstreffer. Die kuriose Phase ging weiter: In der 58. Spielminute flankte Braun aus dem Halbfeld und Kevin Geiger setzte das Leder unglücklich ins eigene Netz.

Als Man of the Match darf sich Alalawi taufen. Tobias Rösch bediente Alalawi, der den Siegtreffer zum 3:2 aus kurzer Distanz erzielte (72.).

TSV Kusterdingen: Kaiser (86. Weber), Leicht, Kuttler, Braun, Deuscher, Rösch, Al Hasan (90. Kemmler), Alalawi, Dervisholli, Reichert (90. Zimmerman), Bahnmüller.

TSV Sondelfingen: Hummel (46. Preniqi), Gence, Geiger, Lopes, Salici, Özkan (46. Tavakol), Fuchs, Halilaj (51. Istrefi), Zipperle, Burghardt.

TSV Betzingen gegen

TB Kirchentellinsfurt II 0:6

„Die Einstellung hat heute nicht gepasst“, empfand Spielertrainer Antonio Tunjic nach dem Spiel.

Bereits in der ersten Spielminute war es Phil Hombach, der für den Führungstreffer sorgte. „Ich habe den Eindruck, dass die Luft bei den Jungs etwas raus ist. Ich habe bekanntgegeben, dass ich zur neuen Saison eine neue Herausforderung suchen werde“, so Tunjic. Conigliaro und Bierlmeier (28./41.) schraubten den Halbzeitstand auf 3:0.

Im zweiten Durchgang erzielte Nils Jauch einen Doppelpack (54./59.) und erneut war es Conigliaro, der für den ungefährdeten 6:0-Sieg sorgte. „Auch in der Höhe ist das Ergebnis verdient“, wusste Tunjic.

Tunjic kam erst diese Saison zu den Betzingern und macht einen ordentlichen Job. Die Betzinger stehen mit 35 Punkten auf Rang fünf. „Ich habe mir sportlich etwas anderes vorgestellt. Das war in Betzingen nicht der Fall. Was ich nächstes Saison machen werde, steht aber noch komplett in den Sternen“, gibt Tunjic bekannt.

TSV Betzingen: Libbecio, Nedele, Schwend, Eberle, Wiesner, Schwend, Jarosik, Libeccio, Schäfer, Bornemann (46. Waurick), Samil Dirican (46. Tunjic).

TB Kirchentellinsfurt II: Huber, Müller, Wagner, Bierlmeier, Durmus (61. Stoffregen), Rau, Hombach, Wagner (67. Sohn), Akin (67. Mägle), Conigliaro, Jauch (61. Niebiosa).

TSV Pliezhausen gegen

TG Gönningen 9:0

Einen  9:0-Kantersieg landete der TSV Pliezhausen im Heimspiel gegen die abstiegsgefährdete TG Gönningen. Die Gäste aus Gönningen konnten nur in der Anfangsviertelstunde mithalten und hatten auch die eine oder andere Gelegenheit zum Abschluss, doch diese blieben ungenutzt.

In der Folgezeit erspielte sich der TSV Pliezhausen klare Feldvorteile, die dann auch in regelmäßigen Abständen zu Toren führten. Den Torreigen eröffnete Jonas Retter in der 16. Spielminute mit dem 1:0. Bis zur Pause trafen Kevin Borek (27./45.) und nochmals Jonas Retter zu einer 4:0-Halbzeitführung (39.).

Nach der Pause verflachte das Spiel ein wenig, der Tabellenzweite ließ große Chancen liegen. In der 63. Spielminute gelang Felix Walz mit einem satten Weitschuss von der Strafraumkante das 5:0 (63.).

In der Schlussphase kam der TSV wiederum durch Kevin Borek (73./81.) und Alexander Reichert zum zwischenzeitlichen 8:0 (79.).

Den Schlusspunkt setzte zum 9:0 der eingewechselten Dennis Hermann, der nach langer Leidenszeit von fast zwei Jahren wieder einmal für den TSV Pliezhausen auflaufen konnte (90.).

TSV Pliezhausen: Öztürk, Hermann, Hermann (68. Reichert), Weimer, Walz, Kallenbach, Retter (74. Strenger), Schumacher, Borek, Bäuerle (81. Hermann), Armbruster.

TG Gönningen: Weimar, Glaunsinger, Jörg (46. Götz), Linder, Pflaum, Weiß, Frank (46. Blum), Votteler, Lauer, Stähle, Höschle.

 

TSV Oferdingen gegen

TSV Glems 3:2

In einem kampfbetonten Spiel setzten sich knapp die Hausherren aus Oferdingen durch. Nach nur neun Spielminuten erzielte Dennis Hagan die 1:0-Führung für die Heimelf. Adrian Tasimder glich in der 20. Spielminute aus.

„Kurz nach der Halbzeit hatte Glems eine Großchance, die unser Keeper Max Eichberg entschärfte. Im direkten Gegenzug machte Michael Klumpp das 2:1, womit die Glemser beschäftigt waren“, sagte ein zufriedener Oferdinger Trainer Steffen Küttner.

In der Schlussphase nutzte erneut Hagan die Chance auf einen Treffer gekonnt aus und erhöhte auf 3:1 (89.). Der Anschlusstreffer von Dzemal Morankic in der Nachspielzeit änderte nichts mehr.

Die Oferdinger spielen bisher eine ausbaufähige Runde. „Im letzten Jahr lief einiges für uns. Wir hatten kaum verletzte Spieler und hatten oftmals Glück. In dieser Saison das komplette Gegenteil“, so Küttner.

TSV Oferdingen: Eichberg, Skora (86. Diebold), Mader, Oswald, Kattin, Bez, Ricardo Rodrigues Correia, Hettesheimer (45. Caliskan), Fischer, Klumpp (83. Alecci), Hagan.

TSV Glems: Hildinger, Reiff, Krause (85. Bösch), Joos, Amendola, Schuster, Franz, Brückner, Egner, Morankic, Tasimder.

 

SV Walddorf gegen

SSV Rübgarten 0:2

Derbysieger SSV Rübgarten. „Wir haben gekämpft und verdient drei Punkte geholt“, bilanzierte SSV-Abteilungsleiter Manfred Armbruster.

Die Anfangsphase war ausgeglichen, doch Petruv scheiterte am glänzend reagierenden Dominik Imhof. Aber auch Alkan und Komenda sorgten immer wieder für Offensivwirbel und hatten den Führungstreffer auf dem Fuß.

Nach einer torlosen ersten Halbzeit wurde es im zweiten Durchgang deutlich hitziger. Komenda wurde im Strafraum gefoult und vollstreckte den fälligen Elfmeter zum 1:0 (64.).

Die Walddorfer schwächten sich durch sage und schreibe drei Platzverweise selbst. Lukas Jakob sorgte in der Nachspielzeit für das umjubelte 2:0 (90.+1.).

„Wenn wir so spielen, bin ich zuversichtlich, dass wir nicht absteigen. Die Jungs haben Potenzial für diese Liga und werden das schaffen“, sagte Armbruster.

Rommelsbach, Walddorf und Kusterdingen kämpfen um die Abstiegsrelegation.

SV Walddorf: Mohl, Bah, Mehmeti, Schraitle, Jüttner, Schwaibold, Rudat, Burkhardt, Deile (34. Mydlak), Petruv, Russom.

SSV Rübgarten: Imhof, Giacobbe, Becker, Greineck, Armbruster, Kuhn, Albien, Alkan, Martinovic, Komenda, Vetter.