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TSV Dettingen/Erms gegen

TSV Wittlingen 3:1

Im Bezirksliga-Derby zwischen dem TSV Dettingen und dem TSV Wittlingen am  Samstagabend behielten die Dettinger letztendlich verdient die Punkte im Ermstal.

Anfangs war allerdings der Gast aus Wittlingen die spielbestimmendere Mannschaft im Neuwiesenstadion. Nach schöner Vorarbeit von Moritz Krohmer und toller Abwehr von Christopher Hoffmann im Dettinger Gehäuse war es Nico Hiller, der zum 1:0 für Wittlingen abstaubte. In der Folgezeit waren die Älbler das bessere Team und hätten die Führung ausbauen können. Nach der ersten schönen Kombination der Gastgeber traf Markus Müller zum Ausgleich und so ging es auch in die Pause.

Danach war Dettingen deutlich besser im Spiel. Nach Kopfballvorlage von Müller brachte Erdem Özer das Kunststück fertig, aus fünf Metern,  frei vor dem Tor, den Ball über die Latte zu befördern. Kurz darauf scheiterte Dominic Hirsch am glänzend reagierenden Gästetorhüter Florian Möhrle. In der 70. Minute hatte Wittlingen dann die Großchance zur Führung, doch Onur Seyhan vergab freistehend vor Hoffmann. Eine Viertelstunde vor Schluss war es erneut Müller, der per Kopfball sein Team in Führung brachte. Danach erhöhten die Spieler von Gästecoach Kim Laudage den Druck und die Heimelf kam kaum mehr aus der eigenen Hälfte heraus, Chancen blieben allerdings Mangelware. Fast mit dem Schlusspfiff fiel dann die Entscheidung, als der eingewechselte Enzo Liotti gekonnt aus spitzem Winkel auf  3:1 erhöhte. Gegen aufopferungsvoll kämpfende Gäste aus Wittlingen war es aufgrund der besseren zweiten Hälfte am Ende ein verdienter Sieg für Dettingen.

Die Mannschaft des Trainergespanns Daniel Blazevic und Emir Satorovic bleibt weiter Tabellenfünfter. Für die Gäste vom Hockenloch (Platz 15)  wird es mit nur 16 Zählern und der erneuten Niederlage immer schwerer, das Ziel Klassenerhalt zu erreichen.

TSV Dettingen/Erms: Hoffmann, Kleih, de Brito (78. Schairer), Hille, Hirsch, Müller, Marco Blazevic, Randecker, Celdir, Özer.

TSV Wittlingen: Möhrle, Beck, Flitsch, Söker, Hiller, Maurice Ruess, Krohmer, Seyhan, Maier, Lamparter (80. Reiff), Ronny Ruess.

Gelb-Rot: Maurice Ruess (51.).

 

SG Reutlingen gegen

TV Derendingen 4:2

Mit einem 4:2-Erfolg setzte sich die SG Reutlingen über den TV Derendingen durch. Nach flottem Beginn beider Teams hatte die SG die erste Chance, als Andreas Heidt schön freigespielt wurde aber knapp verzog. Auf der Gegenseite musste sich SG-Keeper Rüdiger Nägele bei einem Kopfball von Aziz Bouali strecken. Paul Poddig scheiterte knapp mit einem Lupfer und im  Gegenzug brannte es im Derendinger Strafraum. SG-Spielertrainer Jacob Ammann wurde danach schön angespielt, verzog aber aus kurzer Distanz. Chancen auf beiden Seiten gab es bis zum Pausenpfiff fast im Minutentakt.

Zunächst passierte nach der Pause nicht viel, doch dann setzte sich Tim Steinhiber auf rechts durch und erzielte mit einem strammen Schuss aus spitzem Winkel das 1:0 für die Gäste (54.). Zwei Minuten später zirkelte Marcel Schreyer von der Strafraumgrenze den Ausgleich in den Winkel. In der 69. Minute konnten die Derendinger einen hohen Ball nicht klären und SG-Kapitän  Christian Locher donnerte den Ball zum 2:1 in die Maschen. Zwei Minuten später kombinierten sich die Gäste schön durch und Felix Gronbach erzielte mit einem Schuss in den Winkel den 2:2-Ausgleich. Mit einem sehenswerten Freistoß gelang Ackam Yunis Yasin die 3:2- Führung (81.). Nach einem schönen  Angriff  über links kam ein langer Ball zu Locher und der legte per Kopf auf für Sebastian Hausch, der ebenso per Kopf den 4:2-Endstand  markierte (88.). Am Ende stand ein verdienter 4:2-Sieg für die Heimelf, nach attraktiven 90 Minuten.

SG Reutlingen: Nägele, Kvesic, Schreyer, Stern, Sloboda (58. Hausch), Heidt, Oguz (58. Yunis), Stieb, Ammann (91. Sorg), Locher, Russo.

TV Derendingen: Hildenbrand, Braun, Hegele, Klett, Rauscher (46. Kaiser), Gronbach, Quaas, Bouali, Steinhilber, Poddig (69. Geiger).

 

VfL Pfullingen II gegen

SV Hirrlingen 1:3

Die zweite Mannschaft des VfL Pfullingen verlor gegen den SV Hirrlingen mit 1:3. Bereits zur Pause lagen die Spieler von Trainer Jörg Kluge mit 0:2, nach den Toren von Kevin Hartmann und Moritz Zug, mit 0:2 in Rückstand. Etwas Hoffnung brachte das Tor von Immanuel Baur zum 1:2-Anschluss in der 58. Minute. Doch erneut Moritz Zug sorgte in der 79. Minute für die Entscheidung.

VfL Pfullingen II: Kryeziu, Jürgen Wagner, Packert, Robertazzi, Mez, Häußler, Scheufen, Julian Welsch (87. Ebert), Baur, Laureti (62. Hankiewicz), Elting (87. Schmidt).

SV Hirrlingen: Blesch, Steffen Wagner, Engraf, Aygün (87. Marvin Zug), Bedic, Dominik Saile, Straub, Esser (78. Selesch), Frick (56. Seidel), Moritz Zug, Kevin Hartmann.

 

SV Zainingen gegen

FC Rottenburg 0:3

Der SV Zainingen unterliegt dem Tabellenführer FC Rottenburg am Ende deutlich mit 0:3. Doch gut eine Stunde konnte die Heimelf das Spiel ausgeglichen gestalten und war keinesfalls die schlechtere Mannschaft, im Gegenteil –  der SVZ beherrschte das Mittelfeld und war deutlich agiler als der Gast aus der Domstadt.  Nach einer Standardsituation gingen die Gäste in der 18. Minute durch Lukas Behr mit einem Kopfball in Führung. In der 32. Minute setzte sich SVZ-Stürmer Derian Adamski im Laufduell durch und Jan Bauer holte ihn von den Beinen. Bauer sah anschließend nach der Notbremse zu Recht die rote Karte. Doch auch die Römersteiner schwächten sich in der 45. Minute selbst. Zainingens Mittelfeldspieler Samuel Jühe bekam wegen Beleidigung eines Rottenburger Spielers ebenfalls glatt rot. Mit zehn gegen zehn ging es dann in die zweite Halbzeit.

Nach der Pause war der SVZ weiterhin gut im Spiel und konnte durchaus Paroli bieten. In der 63. Minute verhinderte Rothenburgs Torwart Tobias Wagner mit einem sehenswerten Reflex den Ausgleichstreffer durch Adamski und im direkten Gegenzug unterlief Spielführer Patrick Wörz ein unglückliches Eigentor zum 0:2. Als dann Michael Merk nur fünf Minuten später  auf 3:0 erhöhte, war die Partie gelaufen.

Das Ergebnis entspricht keinesfalls den gezeigten Leistungen, denn der SV Zainingen war über weite Strecken des Spiels die dominantere Mannschaft und am Ende ist das  Ergebnis zu hoch ausgefallen.

SV Zainingen: Xanthopoulos, Lais, Miroslav Vidakovic, Stickel, Wörz, Brito De Moura (84. Probst), Blochinger, Jühe, Andrasch, Lamparter (57. Schönleber), Derian Adamski.

FC Rottenburg: Wagner, Baur, Kopp, Hirschka, Tobias Wiedmaier (73. Salafrica), Reichert, Neu (46. Berhane), Hägele, Behr (71. Stroh), Daniel Wiedmaier, Merk.

Rote Karte: Bauer (31./Notbremse), Jühe (43./Beleidigung).

 

Young Boys Reutlingen gegen

TSV Genkingen 3:3

Die Young Boys Reutlingen kamen gegen den TSV Genkingen nicht über ein 3:3-Unentschieden hinaus. Dabei sahen die Gäste aus der Sonnenbühler Gemeinde lange Zeit aus wie der sichere Siegern aus. Die zahlreichen Zuschauer am Sportzentrum in der Reutlinger Ringelbachstraße rieben verwundert ihre Augen und fragten sich, welche von den beiden Mannschaften um den Aufstieg und welches Team um den Klassenerhalt spielt.

Nach ausgeglichener ersten Spielhälfte ging es, mit den frühren Toren von YB-Torjäger Panagiotis Nakos  (4. Minute) und Genkingens Daniel Saur (8.),  in die Pause. Im zweiten Abschnitt lief bei den aufstiegsambitionierten Hausherren nichts mehr zusammen und Genkingen zog mit den Toren von Jonas Schneider (48.) und erneut Saur (55.) auf 3:1 davon. Danach drückten aber die Young Boys wieder nach vorne und trafen durch den eingewechselten Visar Pllana zum 2:3-Anschluss (70.) Der Torschütze musste aber nur kurze Zeit später wegen einer schweren Verletzung ausgewechselt werden. Dass es nicht zum verdienten Auswärtserfolg für die Mannschaft vom scheidenden Trainer Markus Leuthe reichen sollte, war Young Boys-Abwehrchef Jürgen Mössmer zu verdanken. Der ehemalige Bundesligaprofi sorgte in der Nachspielzeit für den 3:3-Endstand.

 TSG Young Boys Reutlingen: Ö. Ögüt,  Drammeh (67. Pllana) (79. Haux), Yenidogan, Ögüt, Pereira Almeida, Kühnbach Azevedo, Obeyapwa, De Sousa Lourenco, Zekaj (58. Mössmer), Nakos, Jarju.
TSV Genkingen: Kurzenberger, Frank (72. Gentz), Schneider, Fulde, Fetzer, Deh, Frank (73. List), Saur, Deh, Saur (82. Grauer), Mayer.

 

TuS Metzingen gegen

TSV Steinhilben 4:2

Die TuS Metzingen besiegte den Tabellenletzten TSV Steinhilben mit 4:2 (2:0). Für alle vier Metzinger Tore war Spielmacher Telmo Teixeira Rebelo zuständig. Damit war er der überragende Akteur auf dem Platz. Rebelo brachte die Heimmannschaft durch seine Tore in der 25. und 45. Minute zur Halbzeit mit 2:0 in Front. Der ehemalige Drittligaspieler vom Halleschen FC erhöhte kurz nach der Pause auf 3:0. Steinhilben kam noch einmal zurück und drückte nun etwas mehr nach vorne. Semih Özdemir verkürzte auf 1:3 in der 59. Minute. Doch Rebelo ließ alle Hoffnungen der Gäste, mit seinem vierten Tor verstummen. Michael Kühnlein markierte in der 88. Minute den 4:2-Endstand und sorgte noch etwas für Ergebniskosmetik.

Die TuS Metzingen, welche mit dem 4:2-Erfolg den dritten Sieg in Folge verbuchte, gewann das Spiel hochverdient und bleibt weiter auf dem siebten Platz der Tabelle. Dagegen kann der TSV Steinhilben, bei fünf möglichen Absteigern,  so langsam seine Hoffnungen auf den Klassenerhalt aufgeben.

TuS Metzingen: Paradzikovic, Imperatore (65. Avramidis), Lehmann, Geiger (75. Marjakaj), Fesseler (65. Röhm), Zubaida, Golinski, Teixeira-Rebelo, Vardanyan, Bächle (84. Jasny), Tzakis.

TSV Steinhilben: Fauser, Sontheimer, Wittner, Kühnlein, Roggenstein, Arnold, Betz (90. Schmid), Brunner (57. Didovic), Ollinger, Mayer (80. Uhland), Özdemir.

 

TSV Sickenhausen gegen

SV Croatia Reutlingen 1:4

Der SV Croatia Reutlingen gewann das Reutlinger Stadtderby beim TSV Sickenhausen mit 4:1 und kletterte durch das gleichzeitige Remis des Stadtrivalen Young Boys Reutlingen auf Tabellenplatz zwei hoch. Galic, Ante Galic – seit Wochen ist der agile Stürmer in beeindruckender Form und avanciert immer öfters zum Matchwinner. Mit seinen zwei Toren brachte er seine Mannschaft in der ersten Halbzeit auf die Siegerstraße.

Doch auch Sickenhausen hat einen Goalgetter in seinen Reihen. Nach der abgesessenen Gelb-Rot-Sperre konnte das Team von Benjamin Ponath wieder auf Dominik Grauer zurückgreifen. Grauer war in der 21. Minute zur Stelle und markierte den 1:2-Anschluss.

Erneut Galic (66.) und Kevin Nicolaci schraubten das Ergebnis mit ihren Toren in Spielabschnitt zwei in die Höhe. Der SV Croatia rangiert mit 49 Zählern punktgleich mit den YB Reutlingen auf Rang zwei. Die Sickenhäuser mussten die vierte Niederlage in Serie einstecken und rutschten auf Rang 13 ab.

TSV Sickenhausen: Starzmann, Mohr, Taubmann, Borst, Saur, Prochiner, Kandelbinder, Haarer, Schneider, Simon, Grauer.

SV Croatia Reutlingen: Grgic, Pavic, Petrovic, Soldo, Nicolaci, Bubalo, Cilic, Petrovic, Nikolovski, Galic, Jelcic.