Pfullendorf tritt nicht in der Oberliga an

WOGA 24.05.2014

Aus der Fußball-Oberliga Baden- Württemberg steigen maximal zwei Teams ab (es kommt kein Team von oben), vielleicht auch nur eines, wenn Nöttingen aufsteigt.

Heidenheim II hat sich abgemeldet, Walldorf steigt auf - so bleiben 16 Teams übrig. Vier steigen auf und somit wäre man bei zwei Absteigern).

Der SSV Ulm Fußball ist insolvent, die Konten wurden gepfändet. Es ist die dritte Insolvenz seit dem Bundesligaabstieg. Ob der Verein unter Führung des zukünftigen Insolvenzverwalters in der Kreis- oder Oberliga spielt, ist offen.

Der SC Pfullendorf wird nicht in der Oberliga antreten. Präsident Martin Fritz dazu: "Wir stellten fest, dass die Zusammenstellung eines konkurrenzfähigen Oberligakaders mit dem Finanzbudget nicht möglich ist. Der SC wird in der Verbandsliga spielen, wenn der Verband dies gestattet. Der Trainervertrag von Stephan Baierl wird aufgelöst. Eine Überschreitung des Personalbudgets würde den Verein in den Ruin treiben, wir wollen keinen insolventen SCP (Anmerkung der Redaktion: Zuletzt kamen in der Regionalliga meist um die 320 Zuschauer).

Derzeit hat man für zwei Teams 21 Spieler unter Vertrag. Das Ziel ist es, 2019 zum 100-jährigen Jubiläum in die Oberliga aufzusteigen mit 80 Prozent eigenem Nachwuchs.

Der SC Pfullendorf, der vor 15 Jahren auf dem Weg in die zweite Bundesliga war, knapp scheiterte, hat den Etat für den Aktivenbereich von 200 000 auf 150 000 Euro gesenkt. Die Oberliga, so Fritz, sei nicht finanzierbar.