Neuerungen: von Pflichtspielstrafen, Rückennummern bis zu Farben der Stutzen

SWP 12.07.2012

Thomas Proksch, der Leiter Spielbetrieb beim Württembergischen Fußballverband (WFV), erklärte in Zimmern einige Neuerungen. So werden Sperren unter drei Monaten für Spieler als Spielstrafen für Pflichtspiele ausgesprochen. Die Einspruchsfrist bei Pokal- und Relegationsspielen hat sich von zehn auf drei Tage verkürzt. Im Januar und Februar kommenden Jahres sollen alle Vereine bis in die untersten Ligen über den in der Landesliga bereits vor eineinhalb Jahren eingeführten Online-Spielberichtsbogen Schulungen erhalten. "Danach werden wir sehen, wo und wann wir diesen einsetzen können", sagte Proksch. Über Regeländerungen informierte der Baiersbronner Reiner Bergmann. Das Mitglied des Verbands-Schiedsrichterausschusses freute sich, dass sich fünf Vereine (Sindelfingen, Freudenstadt, Pfullingen, Rottenburg und Rottweil) bereit erklärten, ein Video-Coaching für Referees in ihren Stadien zu ermöglichen. Rückennummern sind künftig bis 100 zulässig, dagegen ist erforderlich, dass sich die Teams in der Farbe der Stutzen zu unterscheiden haben. Aus einem Schiedsrichterball kann kein Tor direkt erzielt werden, sollte der Ball im Tor landen, ist auf Abstoß zu entscheiden. Werbetafeln müssen wegen der Verletzungsgefahr mindestens einen Meter von der Seitenlinie entfernt sein.