Fußball Letzter Spieltag der Kreisliga A2 ohne Spannung

Robin Kittelberger (re.) erreichte mit seinem VfL Pfullingen II durch einen 2:0-Erfolg beim SSV Rübgarten die Aufstiegsrelegation zur Bezirksliga Alb. Vorher geht es am letzten Spieltag gegen Glems.
Robin Kittelberger (re.) erreichte mit seinem VfL Pfullingen II durch einen 2:0-Erfolg beim SSV Rübgarten die Aufstiegsrelegation zur Bezirksliga Alb. Vorher geht es am letzten Spieltag gegen Glems. © Foto: Grundler
Region / Paul Stingel 08.06.2018

Alles ist entschieden. Es geht in der ganzen Kreisliga A2 Alb nur noch um die Goldene Ananas. Aktueller Stand: Eningen ist Meister, die Zweite des VfL Pfullingen spielt um die Aufstiegsrelegation in die Bezirksliga Alb. Dahinter streiten sich noch Glems, Sondelfingen und Oferdingen um Platz drei. Auch das Tabellenende steht fest. Die SG Reutlingen II und der SSV Rübgarten steigen in die Kreisliga B ab. Die Jungs mit den serbischen Wurzeln vom SV Sveti Sava kämpfen in der Abstiegsrelegation um den Klassenerhalt.

Doch ein Topspiel steht dennoch auf dem Spielplan, auch wenn es bei beiden Teams um nichts mehr geht. Der TSV Glems begrüßt den VfL Pfullingen II. Wäre dieses Spiel vor sechs Wochen gewesen, wäre es wohl ein entscheidendes Spiel um Platz zwei gewesen. „Wir sind froh, dass wir Fahrkarte zur Relegation schon am vergangenen Spieltag klar machen konnten und uns in Glems kein Endspiel bevorsteht. So haben wir jetzt auch die Möglichkeit den Spielern Einsatzzeit zu geben, die im Verlauf der Runde nicht so viel spielen konnten“, gibt VfL-II-Cheftrainer Matthias Jedele zu Protokoll.

Anspruch ist die Bezirksliga

Für den TSV Glems hat es in diesem Jahr wieder nicht gereicht. Und doch schnupperten die Glemser immer wieder an der Tabellenspitze, spielten vor allem gegen die oberen Mannschaften giftig und holten einige Punkte. „Schade, dass es nicht für die Relegation gereicht hat“, sagt 18-Tore-Mann Dzemal Morankic. „Unser Saisonziel war es, oben mitzuspielen. Dies haben wir erreicht aber wenn du im oberen Drittel bist, willst du automatisch mehr“, ergänzt Morankic. Gegen die Pfullinger (noch) Verbandsliga-Reserve möchten die Glemser nochmal ein gutes Spiel machen und den Zuschauern das zurückgeben, was sie verdient haben. „Mittelfristig ist der Anspruch des TSV Glems in der Bezirksliga zu spielen“, meint der ehemalige Landesligaspieler des SV Nehren.

Besonders bitter lief die Saison für den SSV Rübgarten. Letztlich sind 21 Punkte aber deutlich zu wenig, um die Klasse zu halten. Rübgartens Sportvorstand Manfred Armbruster fand folgende Worte vor dem Abstieg: „Und wenn wir absteigen, dann kommen wir wieder. Die Truppe bleibt größtenteils zusammen. Die Jungs sind jung und haben Potenzial; wir gehören in die Kreisliga A“, wusste Armbruster. Und so kam es auch.

Ein Ausrufezeichen setzte Kommandogeber Nico Kemmler, der seinen Vertrag verlängert hat. „Er macht einen hervorragenden Job“, resümiert Armbruster und hält trotz der miesen Punkteausbeute an seinem sportlichen Kommandogeber fest.

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