Pfullingen / ga  Uhr

Der VfL Pfullingen siegte gegen einen schwachen SV Nehren mit 5:2, muss den Aufstiegssekt aber weiter eine Woche in den Kühlschrank stellen. Die Rechnung ist dabei ganz einfach, gewinnt der VfL am kommenden Samstag in Zimmern ist die Rückkehr in die Verbandsliga perfekt. Sollte die Konietzny-Elf nur remisieren oder gar verlieren, ist man auf einen Böblinger Ausrutscher im Parallelspiel in Darmsheim angewiesen. „Wir werden uns normal auf das Spiel vorbereiten, etwas Besonderes gibt es nicht“, gab Pfullingens Cheftrainer Michael Konietzny nach der Partie zu Protokoll.

Blitzstart nach 60 Sekunden

Gegen den SV Nehren begann es ideal. Nach 60 Sekunden stand es 1:0, als Yasin Yilmaz den Ball völlig unbehindert unter die Latte einköpfen konnte. In der 20. Minute sah die  Gästeabwehr wieder schlecht aus und Christos Chatzimalousis erhöhte mit trockenen Schuss Schuss auf 2:0. In der 37. Minute war der Drops dann noch vor dem Pausensprudel gelutscht, als Matthias Dünkel auf 3:0 erhöhte, nachdem SVN-Keeper Michael Geiger einen Ball nur nach vorne abklatschen konnte. Der Gast aus dem Steinlachtal leistete keinen Widerstand und ergab sich seinem Schicksal. VfL-Kapitän Patrick Lehmann stellte fünf Minuten vor dem Pausenpfiff sogar noch auf 4:0.

Nach der Pause nahm Pfullingen das Tempo raus, und so kam Nehren besser in die Partie. Mehr als der Anschlusstreffer durch Christian Leutbecher sollte den Steinlachtälern aber in dieser Phase nicht gelingen.

Lukas Linder stellte mit seinem zehnten Saisontor auf 5:1 und holte sich zurecht den Applaus der rund 300 Pfullinger Fans ab, die zufrieden waren, hatten sie doch einen engagierten und gut eingestellten VfL gesehen. Nehren war über den Großteil der Spielzeit chancenlos und konnte in der Nachspielzeit nur noch Ergebniskosmetik betreiben, als Marius Ulmer 2:5 aus Sicht der Gäste traf.

„Ich bin zufrieden. Nach dem 4:0 war die Spannung  weg, aber endlich wurden die Chancen vor der Pause verwertet, das war zuletzt ein Manko“, fand Pfullingens Cheftrainer Michael Konietzny lobende Worte für sein Team. „Das Spiel gegen den Ball müssen wir aber nächste Woche gegen Zimmern verbessern“, monierte der A-Lizenztrainer allerdings auch und verwies dabei auf die zwei Gegentore durch die defensive Nachlässigkeit. Nun haben es die Pfullinger also in der eigenen Hand. Mit einem Sieg gegen den SV Zimmern kann die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg perfekt gemacht werden. Anstoß ist am Samstag in Zimmern um 17 Uhr.

VfL: Becker – Kunst, Yilmaz, Gaiser, Chatzimalousis-Haussmann, Schall, Lehmann (66. Tiryaki-Zeeb), Dünkel (68. Karasalihovic), D. Früh (63. Schneider), Linder (78. Hauser).