Fußball Hombach entscheidet Topspiel

Riederichs Kommandogeber Hakan Gargin hatte viel zu dirigieren im Topspiel der Fußball-Kreisliga A2 Alb gegen den TB Kirchentellinsfurt II. Letztendlich waren seine Anweisungen umsonst. Wie im Hinspiel setzte sich die Elf von Coach Robert Hofacker durch.

Paul Stingel

TSV Riederich gegen

TB Kirchentellinsfurt II 0:2

Rückschlag für das Team um Hakan Gargin im Meisterschaftskampf. Es stand ein ganz wichtiges Spiel auf dem Tableau, dass laut TBK-Coach Hofacker „völlig verdient“ 2:0 für den Bezirksliga-Absteiger endete.

Doch der Reihe nach. Die Gäste aus Kirchentellinsfurt kamen besser in die Partie und belohnten sich bereits in der 6. Minute durch Phil Hombach, der aus 16 Metern gekonnt flach das Kunstleder an TSV-Schlussmann Schwittkowski vorbei schoss. Die Führung war durchaus verdient, denn Chancen waren genügend da. „Florian Müller zielte aus fünf Metern am Tor vorbei“, haderte Hofacker.

Und die Riedericher? Die eigentlich so starke Offensive ließ am gestrigen Nachmittag so ziemlich alles vermissen. Es kam noch bitterer: Stefan Dengler musste zehn Spielminuten vor der Halbzeit frühzeitig unter die Dusche. Dengler sah die Rote Karte und musste nach einer Spuck-Attacke das Feld räumen.

Im zweiten Durchgang flog auf Seiten der Gäste Christos Vasilopoulos vom nach einer Notbremse vom Platz.

Aber auch bei Gleichzahl machten die Gäste das Spiel und hatten weitere Möglichkeiten, das Spiel frühzeitig zu beenden. Die Erlösung in der 82. Spielminute, als Hombach seinen Doppelpack perfekt machte.

„Unterm Strich haben wir verdient gewonnen. Es hätte meines Erachtens auch höher ausfallen können“, bilanzierte Hofacker.

TSV Riederich: Schwittkowski, Gargin, Euchner (24. Aliu), Dengler, Dilek (72. Zink), Karakus, Liotti, Hirning, Tüzün, Kern, Gönninger.

TB Kirchentellinsfurt II: Huber, Müller, Wagner, Rau, Stoffregen (58. Niebiosa), Hombach, Wagner, Akin (86. Mägle), Durmus (68. Bierlmeier), Conigliaro (76. Schrade), Vasilopoulos.

 

TV Unterhausen gegen

SV Sveti Sava Reutlingen 7:1

Man of the match? Luka Brendle. Einmal mehr erzielte der Stürmer fünf Tore. In 24 Spielen konnte der Offensivmann 29 Mal jubeln.

Gegen den SV Sveti Sava Reutlingen eröffnete Brendle in der 15. Spielminute den Torreign. Szymanski (34.) und wieder zwei Mal Brendle (36./38.) schraubten das Ergebnis in die Höhe.

Auch nach dem Seitenwechsel war der TVU die spielbestimmende Mannschaft und ließ nichts anbrennen. Brendle (61.), Szymanski (71.) und wieder Brendle (90.) sorgten für den ungefährdeten Pflichtsieg für die Unterhäuser. Den Ehrentreffer erzielte Zeki (83.).

TV Unterhausen: Gerdemann, Wagner, Schmidt, Mojsiliovic (55. Beck), Pflaum (72. Grauer), Mosca, Eckert, Behrendt, Brendle, Szymanski, Grud.

SV Sveti Sava Reutlingen: Ernst, Maric (38. Zeki), Heller, Vesic, Moysidis, Chira, Moysidis, Zeki, Mikota (22. Ahmad), Bagas, Djaalali.

 

TSV Glems gegen

SV Walddorf 1:3

Eine alles in allem verdiente Niederlage kassierte der TSV Glems in seinem Heimspiel gegen den SV Walddorf.

Zwar bemühten sich beide Mannschaften in der ersten Halbzeit ein Tor zu erzielen, doch beide Abwehrreihen standen relativ sicher und ließen kaum größere Chancen zu, doch Zählbares war in den ersten 45 Minuten nicht zu vermerken.

Deutlich zielorientierter kamen die Gäste nach der Pause aus der Kabine und erzielten in der 48. Spielminute durch Brian Mehmeti per direkt verwandeltem Freistoß das 0:1. In der Folge versuchten die Gastgeber immer wieder gefährliche Angriffe zu initiieren, doch häufige technische Fehler änderten das Ergebnis zugunsten der Heimelf nicht.

Im Gegenteil. In der 68. Spielminute erhöhten die Gäste das Ergebnis durch Andreas Scherbaum. Jochen Egner markierte kurz vor Schluss noch den Anschlusstreffer (85.)., doch die Entscheidung  fiel nur zwei Spielminuten später, als Fabian Geiser den verdienten 3:1-Endstand markierte.

TSV Glems: Bösch, Krause, Reiff, Brückner, Egner, Amendola, Schuster, Franz, Tasimder (73. Jandt), Morankic, Alici.

SV Walddorf: Schraitle, Mohl, Mehmeti, Schraitle, Mydlak, Schwaibold (62. Burkhardt), Deile, Rudat, Scherbaum (75. Ammon), Gaiser, Petruv.

 

TSV Betzingen gegen

TG Gönningen 4:1

Pflichtsieg für Betzingen. Die Tunjic-Elf ging prompt nach nur einer Spielminute durch Muhammed Dirican mit 1:0 in Führung. Franko Balog markierte den nicht unverdienten 1:1-Ausgleich (22.). Die Betzinger verpassten durch Jarosik und Dirican weitere Treffer.

In der 30. Spielminute belohnten sich die mühevollen Hausherren, als Dirican seinen Doppelpack perfekt machte und Libeccio den Spielstand auf 3:1 erhöhte (37.).

In der zweiten Halbzeit neutralisierten sich die beiden Teams über weite Strecken. Chico hatte auf Seiten der Gönninger die beste Möglichkeit. In der 70. Spielminute setzte Moritz Wiesner den Deckel drauf. Er erzielte den durchaus verdienten 4:1-Treffer.

TSV Betzingen: Libbecio, Eberle, Waurick (75. Öffinger), Wiesner, Nedele, Schwend (75. Weidler), Jarosik, Libeccio, Samil Dirican, Bornemann (80. Felder), Walter (69. Tunjic).

TG Gönningen: Stark, Glaunsinger, Werner, Weiß, Jörg (85. Linder), Votteler (85. Traub), Cristobal Chico, Stähle, Leigh, Balog (40. Streit), Hascher (40. Lauer).

 

TSV Kusterdingen gegen

SSV Rübgarten 1:1

Bereits nach 16. Spielminuten führten die Gäste aus Rübgarten. „Wir haben gepennt, waren im Mittelfeld zu weit von den Gegenspielern weg“, ärgerte sich der spielende Co-Trainer Tobias Rösch. Grosz steckte auf den in den letzten Wochen so wichtigen Florian Komenda durch, der vor TSV-Schlussmann Braun die Nerven behielt. Kurz vor dem Seitentausch flankte Rösch nach einem Standard in die Gefahrenzone, SSV-Torwart Imhof patzte, ließ das Spielgerät fallen und Erhan Gül staubte zum 1:1-Ausgleich ab (41.).

Im zweiten Durchgang gaben sich beide Mannschaften mit der Punkteteilung zufrieden. Dervisholli vergab aus aussichtsreicher Position für die Kusterdinger Raben.

„Unterm Strich geht der Punkt auf beiden Seiten in Ordnung. Beide Mannschaften konnten in der zweiten Spielzeit keine wirklich zwingende Torchance mehr kreieren“, resümierte Rösch.

TSV Kusterdingen: Braun, Kuttler, Gül (65. Ott), Rösch, Al Hasan (50. Zimmermann), Braun, Al Hasan, Deuscher, Alalawi, Dervisholli (84. Zimmerman), Bahnmüller.

SSV Rübgarten: Imhof, Becker (81. Werner), Giacobbe, Greineck, Armbruster (59. Martinovic), Alkan, Kuhn, Albien (84. Giorgis), Schäfer, Komenda, Grosz (59. Hauch).

 

SV Rommelsbach gegen

TSV Sondelfingen 1:5

„Diesmal haben wir in Summe die PS nicht auf die Straße gebracht“, haderte Rommelsbachs Spielertrainer Peter Meinhardt nach dem Abpfiff.

„Wir haben früh durch Christoph Koller das 1:0 gemacht. Die Marschroute hat gestimmt. Danach nicht nachgelegt und Sondelfingen hat eben individuelle Klasse, die uns Schwierigkeiten bereitete“, erklärte Meinhardt die deutliche 1:5-Schlappe im Reutlinger Stadtteilderby. Pedro Lopes glich in der 30. Spielminute zum 1:1 aus. Nur kurze Zeit später drehte Sebastian Rohloff zur 2:1-Führung für die Gäste (38.).

„Wir haben in der zweiten Halbzeit gut begonnen, haben 15 Spielminuten gut gespielt. Dann kam eine Reihe von Fehlern, die uns das Genick gebrochen haben“, so Meinhardt. Gentrit Istrefi erzielte für die Sondelfinger Blehm-Elf einen Doppelpack (71./75.). Den Schlussstrich setzte der eingewechselte Liridon Preniqi - 1:5 (90.).

„Insgesamt ist das Ergebnis zu hoch ausgefallen. Keine Frage, der Sieg ist aber verdient. Nun geht es in die Wochen der Wahrheit. Wir haben definitiv das Zeug dazu in der Liga zu bleiben“, wusste Meinhardt.

SV Rommelsbach: Krause, Mete, Brüstle, Meinhardt (60. Waidele), Kestel (46. Gudovius), Brüstle, Riefler, Fleiner, Koller (55. Eskütt), Radosevic, Weimar (78. Atmaca).

TSV Sondelfingen: Hummel, Hummel (71. Preniqi), Gence, Lopes (50. Koch), Geiger, Salici, Özkan, Istrefi, Rohloff, Fritz (76. Maimonte), Burghardt.