Region / Rainer Jock  Uhr

So empfängt die TuS Metzingen zum Ermstalderby den Ortsnachbarn TSV Dettingen (19 Uhr). Bei der auf Tabellenplatz sechs rangierenden TuS-Elf läuft es seit mehreren Wochen wieder richtig gut.

Aus den letzten fünf Spielen konnte die Maximalausbeute von 15 Punkten eingefahren werden. TuS-Cheftrainer Zizino Teixeira-Rebelo haderte trotz des 4:3-Erfolges am vergangenen Wochenende bei der SG Reutlingen mit der gezeigten Leistung: „Besonders in der zweiten Halbzeit müssen wir cleverer agieren und den Gegner nicht noch einmal rankommen lassen. Das Spiel müsste, bereits aufgrund unserer Torchancen in der ersten Hälfte, früher entschieden sein.“

Gegen Dettingen können Teixeira-Rebelo und sein vierköpfiges Trainerteam personell aus dem Vollen schöpfen. „Die Stimmung ist sehr gut in der Mannschaft. Wir hatten eine super Vorbereitung und alle Spieler sind fit. Wir haben bei der Aufstellung die Qual der Wahl.“

Aufstellung mit Zukunftsblick

Natürlich wollen die Metzinger weiter siegen. Das Primärziel von Teixeira-Rebelo ist aber die Entwicklung der Spieler, im Hinblick auf die kommende Runde. „In den nächsten Wochen werden bei uns die Spieler eingesetzt, welche bisher nicht so zum Zug gekommen sind“, prophezeit das TuS-Urgestein.

Unterdessen hat auch Spielmacher Marc Golinski für die nächste Saison zugesagt. Die sportliche Zukunft von Linksverteidiger Artavasd Vardanyan ist indes noch nicht geklärt. „Wir sind in guten Gesprächen“, so Teixeira-Rebelo. Das Flutlichtspiel wird auf dem Kunstrasen stattfinden. Die Dettinger hatten aufgrund der Spielabsage, wegen der Unbespielbarkeit des Platzes im Neuwiesenstadion, vergangenes Wochenende frei.

„Wir nehmen das Spiel sehr ernst. Wir haben Respekt, aber keine Angst. Wenn wir alles aus uns rausholen, müssen wir uns vor keiner Mannschaft verstecken“, sagt Dettingens Trainer Emir Satorovic, der mit Daniel Blazevic auch zur neuen Saison weiter an der Seitenlinie die Kommandos beim aktuellen Tabellenfünften geben wird.

Selbstbewusste Dettinger

Enzo Liotti (privat verhindert) und der als Co-Spielertrainer zum TSV Glems wechselnde Patrick Hug (verletzt) werden nicht mitmischen können. Der zuletzt fehlende Stürmer Markus Müller wird dagegen in den Kader zurückkehren. „Wir fahren da hin, um zu gewinnen. Denn wir wollen die Nummer eins im Ermstal bleiben“, meint Satorovic.

Im Hinspiel siegten die Neuwiesenkicker, auch dank eines Traumtores ihres Kapitäns Dominic Hirsch, mit 2:0.

Das Bezirksliga-Spitzenspiel findet in Rottenburg statt, wenn der heimische FC als Tabellenführer auf den Drittplatzierten Young Boys Reutlingen trifft. Die von Trainer Frank Eberle trainierten Domstädter können mit einem Sieg einen Riesenschritt Richtung Aufstieg vollziehen. Dagegen wollen die Gäste aus dem Reutlinger Ringelbach weiter mit dem SV Croatia Reutlingen, der zeitgleich beim Vierten SV Hirrlingen antritt, im Aufstiegsrennen mitmischen. Ein schweres Unterfangen, denn die Domstädter weisen mit nur 23 Gegentoren aus 25 Spielen die beste Liga-Defensive.

Der Tabellenzwölfte SV Zainingen muss im Kellerduell beim Vierzehnten TSV Steinhilben antreten. Steinhilbens Trainer Heinrich David kann gegen die Römersteiner fast mit komplettem Kader rechnen. David möchte nach den zuletzt guten Auftritten, bei denen die Steinhilber aus fünf Spielen zehn Punkte ergatterten, den Schwung mitnehmen und das beinahe Unmögliche noch schaffen.  „Wir dürfen den Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen nicht größer werden lassen und müssen daher punkten“, so Steinhilbens spielender Pressewart Nico Wittner.

Trainersuche am Hockenloch

Einen neuen Trainer suchen müssen die Verantwortlichen des TSV Wittlingen. Trainer Kim Laudage wird die Älbler kommende Runde Richtung Pfullingen verlassen. Bei der zweiten Mannschaft des Landesligisten (8. Platz) wird der B-Lizenz-Inhaber wohl weiter in der Bezirksliga aktiv sein. Dieses Bestreben haben die Wittlinger auch. Aber als Tabellenvorletzter  müssen die Rot-Weißen um Co-Spielertrainer Moritz Krohmer schon einen fulminanten Endspurt hinlegen und primär die Defensivarbeit verbessern. Mit 65 Gegentoren fing der TSVW sich die meisten Buden der Liga. Am Wochenende empfangen die Hockenlochkicker den Aufsteiger und Tabellendreizehnten SV Pfrondorf.