Gericht weist Einsprüche zurück

KUKU 15.06.2013
Die vom TK Anadolu SV Reutlingen und TSV Altenburg eingelegten Einsprüche gegen Spielwertungen wurden als unbegründet zurückgewiesen.

Die Reutlinger Kreisliga-Fußballspiele TSV Kusterdingen - TSG Young Boys Reutlingen II (3:3) und TSV Altenburg - SV Rommelsbach II (3:3) bleiben gemäß ihrem tatsächlichen Spielausgang in der Wertung. Die beiden Einsprüche gegen die Wertungen wurde zurückgewiesen.

Der erhobene Vorwurf war deftig: Beide Male war von Spielmanipulation die Rede, doch in beiden Sachlagen konnte das Sportgericht Alb keine Regelverstöße erkennen.

In beiden Fällen waren laut dem Sportgericht des WFV-Fußballbezirks Alb die Voraussetzungen für eine Spielmanipulation nicht gegeben. Der TK Anadolu SV Reutlingen war in diesem Fall zwar nicht direkt beteiligt, der türkische Verein konnte aber ein sachliches Interesse nachweisen. Denn im Erfolgsfall hätte sich Anadolu an Stelle der TSG Young Boys Reutlingen II für die Aufstiegsrelegation zur Kreisliga A 2 Reutlingen qualifizieren können. Beim TSV Altenburg ging es um den Meistertitel - nun bleibt dem Reutlinger Stadtteilklub nur die Möglichkeit, durch die Relegation in die Kreisliga B aufzusteigen.

Die Verfahrenskosten haben die unterlegenen Vereine zu tragen.

Bei dem am 17. April ausgetragenen Fußballspiel BFC Pfullingen gegen Ermstal-Türkspor Dettingen (Kreisliga B 2 Reutlingen) hatten sich Vereinsmitglieder und Offizielle des BFC Pfullingen sportwidrig betragen, weil einige BFC-Fans das Spielfeld betraten und den Schiedsrichter verbal attackierten. Die Quittung für den BFC Pfullingen: 150 EUR Geldstrafe.

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