Am Sonntag soll die Fußball-Kreisliga A1 Alb nach der Winterpause wieder ihren Spielbetrieb aufnehmen und die restliche Rückrunde absolvieren. Ob alle vier angesetzten Paarungen in Zainingen, Würtingen, Auingen und Wittlingen am Sonntag ab 15 Uhr auch wirklich stattfinden können, steht derzeit wegen des gestrigen Wintereinbruchs noch in den Sternen.

Sicher aber ist, dass einige Teams personell verändert die restliche Rückrunde absolvieren werden. Genauso sicher ist, dass der Tabellenfünfte SV Zainingen die Weichen für die Zukunft gestellt hat.

Verlängerung mit Trainertrio

„Wir haben mit unserem Trainerteam, bestehend aus  Sebastian Schneider sowie den Co-Trainern Julian Bächle und Ricardo Grübel, die Zusammenarbeit um ein weiteres Jahr verlängert. Unser Trainerteam hat einen guten Draht zu den Spielern. Daher waren wir uns bezüglich einer frühzeitigen Verlängerung der Zusammenarbeit schnell einig“, teilt SVZ-Spielleiter Markus Kley mit.

Er ist derzeit guter Hoffnung, dass das für Sonntag angesetzte Heimspiel gegen den Tabellenelften SV Lautertal durchgeführt werden kann. „In der Tabelle dürfte für uns noch der eine oder andere Platz weiter nach oben drin sein. Nun erhoffen wir uns zum Rückrundenauftakt am Sonntag drei Punkte gegen den SV Lautertal“, sagt Kley.

Joachim Lais bleibt ebenfalls über die Saison hinaus

Auch mit dem Trainer der Zweiten Mannschaft des SVZ, Joachim Lais, wurde die Zusammenarbeit vorzeitig verlängert. Die Zaininger „Zweite“ spielt in der Kreisliga B1 Alb um die Meisterschaft, führt derzeit mit 32 Punkten vor der punktgleichen SGM Oberstetten/Ödenwaldstetten die Rangliste an.

Doch zurück zur Kreisliga-A1-Truppe der Blau-Weißen aus dem Römersteiner Teilort. Sie lieferten am vergangenen Sonntag dem Überflieger der Kreisliga A2 Alb, TSV Riederich, einen heißen Kampf und ließen sich nach einem 0:2-Rückstand zur Pause nicht abschütteln, sondern waren bis zum Schlusspfiff ein unangenehmer Testspielgegner. Am Ende siegte die Gargin-Truppe im heimischen Alfred-Barner-Stadion zwar mit 4:3, aber die Gäste dürften durchaus Selbstvertrauen aus dieser Begegnung gezogen haben.

Riederich will satten Vorsprung halten

Für Spitzenreiter TSV Riederich geht es am 1. März daheim gegen den Tabellensechsten der A2-Liga, SV Walddorf, darum, den derzeitigen Neun-Punkte-Vorsprung auf die Verfolger TSV Pliezhausen und TSV Glems zu wahren.

 Weniger rosig als in Riederich oder Zainingen sieht es in Gomadingen beim SV Lautertal aus. Der noch junge Fusionsklub, in dem die ehemals eigenständigen Klubs SV Gomadingen, SV Dapfen und FC Gomadingen/Dapfen zusammenschmolzen, kämpft gegen den Abstieg aus der Kreisliga A1 Alb.

Mit 15 Zählern aus 17 Partien haben die Lautertäler nur drei Punkte mehr auf dem Konto als der Drittletzte TSV Pfronstetten, der aber noch eine Partie weniger absolviert hat. Die Lage ist also ernst.

Sven Grebitus coacht den SV Lautertal interimsweise

Daher sah man sich in Gomadingen zum Handeln gezwungen und holte eine Vereinslegende zurück. Sven Grebitus, viele Jahre lang der Torjäger des ehemaligen FC Gomadingen/Dapfen,  soll seinen Heimatverein zum Klassenverbleib führen.

Interimsweise ist Grebitus bis Saisonende tätig, nachdem sich der SV Lautertal in der Winterpause von Spielertrainer Jonathan Knehr getrennt hat.

„Jonathan war dreieinhalb Jahre bei uns und hat einen guten Job gemacht. Aber angesichts der aktuellen Tabellensituation wollten wir für neuen Schwung und frischen Wind sorgen“, erklärt der Abteilungsleiter des SV Lautertal, Nino Münch. In Person von Sven Grebitus kann der SVL eine Interimslösung aufbieten, die den gewünschten Effekt haben könnte. Grebitus kennt den Verein und die Spieler aus dem Effeff. Er scheint schon allein wegen seiner Persönlichkeit der richtige Mann für eine Trendwende zu sein.

Klassenerhalt ist das klare Ziel

„Für mich ist es natürlich eine Herzensangelegenheit, weshalb ich sehr gerne aushelfe und den Verein unterstützen möchte“, bekennt Sven Grebitus. Seine Mission in Gomadingen ist bis zum Saisonende befristet. Mit dem Ziel Klassenerhalt hat er einen klaren Auftrag.

„In der Mannschaft steckt großes Potential. In der guten Vorbereitung haben alle voll mitgezogen und sind entsprechend heiß“, hat Grebitus erkannt.

„Für uns ist Sven natürlich ein Glücksgriff. Wir können uns für die neue Saison, die hoffentlich auch in der A1-Liga stattfindet, in aller Ruhe nach einem passenden Trainer für uns umschauen“, meint Nino Münch.

Mit Maximilian Haag hat der SV Lautertal in der Winterpause noch einen hoffnungsvollen A-Jugendspieler dazubekommen, der das Mittelfeld verstärken soll.


SSV-Spiel in Villingen frühzeitig abgesagt: Statt Oberliga-Kick nun Training


Im Schwarzwald hat man frühzeitig reagiert: Der FC 08 Villingen hat das für Samstag geplante Oberliga-Heimspiel gegen den SSV Reutlingen Fußball wegen Schneefällen abgesagt. Beim Kreuzeicheklub hat man dadurch mehr Zeit, damit die Verletzten  Schwaiger, Schiffel, Sessa oder Wöhrle wieder fit werden. Zudem wäre Kuengienda gesperrt gewesen. Eiberger und Lübke erlitten einen Infekt, lagen mit Fieber im Bett –  ihr Einsatz in Villingen wäre fraglich gewesen. Niklas Hofmann hat hingegen nur eine Prellung. Der SSV Reutlingen wird nun statt der Partie in Villingen eine Trainingseinheit bestreiten. SSV-Trainer Maik Schütt meint: „Ich hatte den Ausfall befürchtet, wir wollten aber trotz der Engpässe spielen. Denn ein Wochentagsnachholtermin bringt auch immer Schwierigkeiten mit sich. Unser Urlauber Lukas Hartmann wäre dabei gewesen. Die Verletzten absolvierten zuletzt eine spezielle Trainingseinheit mit Co-Trainer Philipp Reitter. Wir bereiten uns nun aufs Heimspiel am 7. März gegen den 1. FC Rielasingen-Arlen vor.“ woga