Fußball Feilen an der Abwehr und drei Verstärkungen

Der Hülbener Fußballabteilungsleiter Michael Hettich kann optimistisch in die Rückrunde blicken. Seine Grün-Weißen sind in der Spur.
Der Hülbener Fußballabteilungsleiter Michael Hettich kann optimistisch in die Rückrunde blicken. Seine Grün-Weißen sind in der Spur. © Foto: Privat
Giovanni de Nitto 13.01.2018

Der SV Hülben, einst ein leistungsstarker Fußball-Bezirksligist und um die Jahrtausendwende sogar so gut bestückt, dass der Landesligaaufstieg nur knapp verpasst wurde, ist wieder eine echte Hausnummer in der Kreisliga A1 Alb. Die Grün-Weißen von der Rietenlau überwintern als Tabellenführer des Bezirksligaunterbaus, profitieren dabei allerdings von der Tatsache, dass sie bereits 14 Spiele absolviert haben und somit einen Punkt mehr aufweisen als die jeweils erst zu zwölf Einsätzen gekommenen Verfolger SV Lautertal und TSV Steinhilben. Der in Römerstein wohnhafte Hülbener Fußballabteilungsleiter Michael Hettich klärt im nachfolgenden Interview über Hintergründe und Interna im grün-weißen Lager auf.

Wie lautet euer Fazit nach der ersten Saisonhälfte? Wurden die gesteckten Ziele erreicht?

Michael Hettich: Natürlich ist die derzeitige Tabelle noch nicht 100prozentig aussagefähig, dennoch haben wir die meisten Punkte auf dem Punktekonto. Der aktuelle Tabellenplatz ist sehr erfreulich und zeigt, dass mit Kameradschaft und Zusammenhalt in dieser Liga vieles möglich ist. Das gesteckte Ziel wurde bis jetzt erreicht, man darf sich aber nicht darauf ausruhen.

Gibt es Veränderungen im Team? Transfers oder Änderungen im Trainer- und Betreuerstab?

Zur Rückrunde werden uns Chris Laderer (SG Erkenbrechtsweiler/Hochwang), Silas Nowotni (TSV Dettingen/Erms) und Meris Catic (FV Bad Urach) verstärken. Verlassen wird uns hingegen Mert Gökcen (FC Trailfingen/Seeburg).

Wo gibt es in der Mannschaft Verbesserungspotenzial?

Wir müssen gemeinsam an unserem Defensivverhalten arbeiten, um weniger Gegentore zu bekommen. Hier gilt es besonders, den Hebel anzusetzen.

Welches Team hat euch in eurer A1-Liga Alb am meisten überrascht?

Der SV Lautertal, der als Nachfolgeklub des FC Gomadingen/Dapfen in die Runde startete und frisch aus der Fusion zwischen eben jenem FC Gomadingen/Dapfen, dem SV Gomadingen und dem SV Dapfen entstand. Die Lautertäler sind gleich gut in die Spur gekommen.

Ab wann geht die Vorbereitung los? Gibt es ein besonderes Highlight?

Wir beginnen am 2. Februar mit der Vorbereitung. Ein Highlight wird bestimmt die Bähnlesfahrt in Ulm werden, die mir die Jungs zu meinem 40. Geburtstag geschenkt haben.

Welche Ziele strebt ihr in der Rückrunde an?

Am schönsten wäre es natürlich, den aktuellen Tabellenplatz zu behalten. Das Ziel für die Rückrunde ist, die Langzeitverletzten, die allesamt Kreuzbandrisse erlitten - nämlich Tobias Lamparter, Nico Jauss und Timo Kullen - wieder an die Mannschaft heranzuführen.

Gibt es außerdem noch Informationen aus dem grün-weißen Lager, die ihr gerne mitteilen möchtet?

Auch in der Saison 2018/2019 wird das Trainerduo beim SV Hülben Timo Reinhofer und Markus Lude heißen. Wir sind mit der Arbeit der beiden Übungsleiter sehr zufrieden und wollen frühzeitig die Weichen für die nächste Saison stellen.