Fußball Ein Geheimfavorit, der keiner sein will

Zainingen / sawö 01.09.2018

Trotz schmerzlicher Abgänge im Winter beendete der SV Zainingen II die vergangene Saison auf dem fünften Platz. Angesichts einer schwächeren Kreisliga B1 will Cheftrainer Achim Lais dieses Ergebnis heuer ausbauen: „Vielleicht können wir noch ein oder zwei Plätze vorrücken.“ Als Aufstiegsfavoriten sieht Lais allerdings vor allem die ersten Mannschaften, aber auch den Vorjahressechsten FV Bad Urach II und die SGM Holzelfingen/Honau II, die voraussichtlich auf Spieler ihrer ersten Mannschaft, welche in der Kreisliga B2 spielt, zurückgreifen wird. Neben dem SV Apfelstetten und dem FC Trailfingen/Seeburg ist der Absteiger TSG Münsingen die dritte erste Mannschaft im Bunde und zugleich der Zaininger Gegner im Auftaktspiel. Währenddessen empfängt der Vorjahresdritte Apfelstetten den FC Trailfingen/Seeburg und will vor heimischen Publikum die Favoritenrolle mit einem gelungenen Saisonstart untermauern.

Die TSG Münsingen hingegen stieg, so Lais, unglücklich ab, musste in der Folge mehrere Abgänge hinnehmen und hofft nun auf den Wiederaufstieg. Mit einigen kurzfristigen Ausfällen sieht sich Lais gegen den Absteiger als kleinen Underdog, weiß aber auch, dass gerade zu Saisonbeginn alles möglich ist. Mit Blick auf den späten Saisonstart sagt der Trainer: „Jetzt müssen alle erstmal wieder reinfinden.“

SVZ II will Favoriten ärgern

Den Grundstein für einen potenziellen Auftaktsieg soll am Sonntag die solide Zaininger Defensive legen. „Hinten sind wir sehr gut aufgestellt. Marco Bernhardt und Marco Röhm sind starke Innenverteidiger für die Klasse“, lobt Lais sein Abwehrzentrum. Zudem baut Zainingen II auf eventuelle Unterstützung von Mittelfeldmann Florian Probst und Stürmer Philipp Wörz, die aktuell zwischen den Mannschaften stehen und dementsprechend eine äußerst willkommene Verstärkung wären. Probst, der aus der A-Jugend kommt, wünscht sich natürlich Spielpraxis in der Bezirksliga, doch Lais weiß auch: „Der Sprung aus der A-Jugend direkt in die Erste ist nicht leicht.“ Unterm Strich schätzt der Trainer seine Elf so stark ein wie im vergangenen Jahr, will trotz geschwächter Liga die Favoriten ärgern und erst einmal nicht vom Aufstieg träumen.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel