Dortmund gewinnt den Pokal

KLAUS-PETER NEEF 28.01.2013
Beim U9-Turnier des MHB-Stumm-Cup hat sich die Borussia aus Dortmund im Endspiel mit 5:1 gegen den 1. FC Nürnberg durchgesetzt. Den Illig-Cup der besten Drittplatzierten holte sich der TSV Dettingen/E.

Das war gestern ein typischer Turniertag beim MHB-Stumm-Cup in der Münsinger Beutenlayhalle. Eine prima Stimmung und spannende Begegnungen sorgten für eine freundschaftliche Atmosphäre.

In der Vorrunde setzten sich in Gruppe A der FC Basel - dessen Fanblock als bester mit einer Kiste Sekt beschenkt wurde - und die SpVgg Unterhaching durch. In der Gruppe B waren der 1. FC Köln und der SSV Ulm 1846 das Maß der Dinge. Borussia Dortmund und die SK Rapid Wien ließen in Gruppe C nichts anbrennen. In der Gruppe D steckten der 1. FC Nürnberg und die SV Stuttgarter Kickers die Grenzen ab.

Die Spiele der Großvereine gegen die regionalen Vertreter endeten fast alle mit hohen Niederlagen für die unterklassigen Gegner. Als beste Drittplatzierte der vier Gruppen traten der TSV Dettingen/Erms, die SGM Würtingen, der SV Auingen und der TSV Betzingen in den Wettstreit um den Einzug in das Finale des Illig-Cup. Dettingen siegte mit 4:0 gegen Würtingen und Auingen wurde von Betzingen mit 9:0 abgefertigt. Den Illig-Cup sicherte sich dann Dettingen mit einem 1:0-Finalsieg gegen den TSV Betzingen.

Trotz der hervorragenden Unterstützung von den Rängen konnte sich der FC Basel nicht für die Endspiele qualifizieren. Im Halbfinale trafen die Stuttgarter Kickers auf den 1. FC Köln. Nach leichtem Abtasten in den ersten Minuten machten die Kölner massiv Druck und siegten sicher mit 3:0. Neben dem Pokal für Platz drei erhielt die Truppe aus dem Rheinland auch die Auszeichnung für die torhungrigste Mannschaft (36 Treffer) und durfte die exklusiv angefertigte MHB-Torte als Trophäe mitnehmen.

Die Stimmung in der Halle kochte endgültig hoch, als das Endspiel angepfiffen wurde. Borussia Dortmund und der 1. FC Nürnberg waren bis dahin gleichwertige Teams und man erwartete einen spannenden Kampf. Aber die Nürnberger Mannschaft konnte mit nur noch sieben fitten Spielern das Finale antreten und geriet zudem noch früh mit 0:2 in Rückstand. Das gab den ohnehin dominanten Dortmundern noch mehr Rückenwind. Innerhalb weniger Minuten fielen drei Tore für Dortmund. Das einzige Gegentor kam viel zu spät, war aber auch mehr einem kurzzeitigen Konzentrationsmangel der Borussen zu verdanken, als das Ergebnis von großem Angriffsdruck. Kurz darauf fielen die restlichen beiden Tore und der Endstand von 5:1 spricht eindeutig für die Überlegenheit von Borussia Dortmund. Ihr Schicksal nicht bejammernd, gratulierten die guten Verlierer aus Nürnberg dem Turniersieger und freuten sich auch über Platz zwei. Mit großem Applaus und Jubel von allen Zuschauern aus allen Vereinslagern wurde der erstmalige Cup-Sieger aus Dortmund gefeiert. Ein Pokal reiste auch nach Unterhaching: David Sibilia wurde damit als bester Torhüter des Turniers ausgezeichnet.