Fußball 25. Spieltag: Spannung im Auf- und Abstiegskampf

Nach dem Derby-Erfolg über den SV Zainingen will der TSV Wittlingen weiterhin gegen seine missliche Lage im Bezirksliga-Tabellenkeller ankämpfen. Torwart Kevin Dalke, Sebastian Maier, Simon Beck und Luca Lamparter (von links, mit dem Schiedsrichter) fighten bis zum Saisonende weiter.

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Der FC Rottenburg rangiert mit 60 Punkten und acht Zählern Vorsprung auf die beiden Reutlinger Konkurrenten SV Croatia und Young Boys an der Spitzenposition.

Die Domstädter müssen am Sonntag beim Aufsteiger SV Pfrondorf antreten. Die beiden Stadtrivalen aus der Kreisstadt scheinen in ihren Heimspielen der jeweilige Favorit auf den Dreier zu sein. So empfangen die Ringelbachkicker der Young Boys den Tabellenvierten SV Hirrlingen und die Kroaten vom Reutlinger Dietweg den TSV Eningen (8. Platz).

Eningens Spielertrainer Felix Krasser gibt die Favoritenrolle klar an Croatia weiter: „Sie haben exzellente Einzelspieler. Eine konzentrierte und disziplinierte Leistung wird nötig sein, um etwas Zählbares mitzunehmen.“

Die Hoffnung schwindet

Von den Spitzenrängen verabschiedet scheint sich der TSV Dettingen zu haben. Mit der 1:2-Niederlage vergangenes Wochenende beim TV Derendingen beträgt der Rückstand zu Platz zwei bereits neun Punkte. Am Samstag bekommen die Ermstäler die Chance auf Wiedergutmachung. Mit dem TSV Steinhilben gastiert der Vorletzte im Neuwiesenstadion (Samstag, 17 Uhr).

Trainer Emir Satorovic warnt dennoch vor dem Gegner: „Steinhilben ist seit zwei Spieltagen ungeschlagen und wieder in aufstrebender Form. Es wird auf jeden Fall ein schweres Spiel, da wir aktuell nicht gut drauf sind. Dies hat sich leider auch letztes Wochenende mit dem 1:2 bestätigt.“

Satorovic war mit dem Auftritt alles andere als zufrieden. „Die Leistung war miserabel. Ich hoffe, dass wir uns am Samstag wieder zusammenreißen, denn wir wollen unbedingt, dass die drei Punkte bei uns bleiben. Unsere Gäste brauchen jeden Punkt im Abstiegskampf.“

Den letzten Platz verlassen konnte der TSV Wittlingen mit dem Derbysieg über den SV Zainingen. „Dieser Erfolg hat uns natürlich extrem gut getan, vor allem für die Stimmung innerhalb der Mannschaft und dass wir uns für das schwache Hinspiel gegen die Römersteiner revanchieren konnten“, sagt Wittlingens zum Saisonende scheidender Trainer Kim Laudage.

Wittlingen fehlen Stammkräfte

In Pfullingen gastieren die Älbler beim Tabellenelften. „Mit dem VfL II erwartet uns eine junge, talentierte und spielstarke Mannschaft,“ warnt Laudage seine Rot-Weißen im Vorfeld der Partie. Verzichten muss der TSVW aufgrund von Sperren und Verletzungen auf einige Stammkräfte. So sind Onur Seyhan, Ronny Ruess und Moritz Krohmer wegen ihrer Platzverweise gesperrt. Weiter werden die verletzten Nico Hiller (Entzündung im Sprunggelenk) und die Langzeitverletzten Orlando Zoffreo, Max Vöhringer und Maurice Röhm nicht mitmischen können.

„Nichtsdestotrotz werden wir eine Mannschaft stellen, die in Pfullingen drei Punkte einfahren möchte“, unterstreicht Laudage.

Stark in Form präsentiert sich in den vergangenen Wochen die TuS Metzingen. Mit dem 7:3-Kantersieg holten die Blau-Weißen aus der Sieben-Keltern-Stadt bereits ihren vierten Sieg in Folge. „Wir sind jetzt da angelangt, wo wir am Anfang der Saison schon hinwollten. Es passt gerade alles zusammen. Wir haben in der Mannschaft ein gutes Miteinander und sind endlich ein Team, das harmonisiert. Wenn wir weiter konstant so gute Leistungen an den Tag legen, ist es sehr schwer, uns zu schlagen“, sagt Metzingens Spielleiter Thomas Zimmermann.

Vor der Partie am Sonntag bei der SG Reutlingen hat sich in Sachen Personalunion beim aktuellen Tabellensiebten viel getan. Wichtige Leistungsträger wie Efstratios Tzakis, Telmo Teixeira-Rebelo, Mohamad Zubaida und der seit mehreren Wochen starke Rückhalt im Metzinger Tor, Michael Paradzikovic, haben bereits für die kommende Runde zugesagt.

„Kommende Saison wollen wir oben mitspielen und zu den Aufstiegsanwärtern gehören“, blickt Zimmermann zuversichtlich voraus.

Zainingen im Zugzwang

Der SV Zainingen, welcher in den letzten drei Spielen keinen Punkt holen konnte, bekommt es vor heimischem Publikum mit dem Tabellenneunten TV Derendingen zu tun. Mit lediglich 25 Zählern aus 24 Spielen steht der Gastgeber auf einem Abstiegsplatz und benötigt dringend die Punkte. Mit einem Sieg könnte man am TV Derendingen (27 Zähler) in der Tabelle vorbeiklettern.

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