Die Relegation steht im Blickfeld

Der WSV Mehrstetten (grüne Trikots) - hier im Spiel gegen den SV Bremelau - hat sich bereits vor dem heutigen letzten Spieltag in der Kreisliga A die Vizemeisterschaft gesichert und konzentriert sich nun auf die Relegation. Foto: Samuel Wörz
Der WSV Mehrstetten (grüne Trikots) - hier im Spiel gegen den SV Bremelau - hat sich bereits vor dem heutigen letzten Spieltag in der Kreisliga A die Vizemeisterschaft gesichert und konzentriert sich nun auf die Relegation. Foto: Samuel Wörz
KLAUS-PETER NEEF 08.06.2013
Die Luft ist raus in der Kreisliga A vor dem letzten Spieltag heute, nachdem am Mittwochabend die letzten Entscheidungen gefallen sind. Der WSV Mehrstetten konzentriert sich nun auf die Relegation.

Nach der Heimniederlage der TSG Upfingen gegen den TSV Genkingen(1:3), durfte sich der WSV Mehrstetten bereits am Mittwochabend als Vizemeister fühlen. Mit vier Punkten Vorsprung auf Upfingen war die Aufstiegsrelegation gebucht, woran auch die 1:2-Niederlage beim SV Würtingen am Donnerstagabend und der Ausgang des heutigen Spiels gegen den TSV Steinhilben nichts mehr ändern.

Im Spiel gegen Steinhilben wollen die Mehrstetter aber keinen Schlendrian aufkommen lassen. "Wir wollen die Spannung und Motivation hochhalten, um für das Relegationsspiel gegen den SSC Tübingen in Topform zu sein", sagt Mehr-stettens Trainer Patrick Eberhardt. Schließlich hat der WSV noch nie einen Relegation erreicht und will alles dran setzen, den Weg in die Bezirksliga zu ebnen.

Die üblicherweise anstehenden Gedanken, wie man eine gut aufgestellte Mannschaft im Falle eines Erfolges für die Bezirksliga verstärken könnte, macht sich der Trainer allerdings nicht. "Wir haben einen breiten, starken Kader, der auch Ausfälle auffangen kann. Diese Saison haben wir kontinuierlich auf hohem Niveau gespielt und darum sehe ich mich nicht in Zugzwang, das Team für einen eventuellen Aufstieg zu verstärken." Natürlich wird man sich zu gegebener Zeit umschauen, aber in erster Linie vertraut der Coach seinen Mannen. "Die Mannschaft kann bei voller Ausschöpfung ihres Potentials in der Bezirksliga mithalten", gibt sich Patrick Eberhardt zuversichtlich.

Zunächst aber muss das Relegationsspiel am kommenden Donnerstag, 18. Juni (18.30 Uhr) in Oberstetten gegen den SSC Tübingen, den Vizemeister der Kreisliga A, Staffel 3, gewonnen werden. Dann würde am Mittwoch, 19. Juni, die zweite Partie gegen den Vizemeister der Kreisliga A, Staffel 2 folgen. Wer das sein würde, entscheidet sich erst am letzten Spieltag, wobei der TSV Gomaringen, der TSV Pliezhausen und der SV Walddorf in Frage kommen. Und sollten die Mehrstetter auch dieses Spiel gewinnen, dann wartet noch der Nichtabsteiger der Bezirksliga Alb.

Zunächst will sich der WSV aber mit einem Sieg von seinem Heimpublikum verabschieden. Zumal es in der Rückrunde nur eine Niederlage (1:3 gegen den Meister TSV Dettingen/Erms II) gab und der Gegner dabei einen erstklassigen Tag erwischt hatte. "Zu dem Zeitpunkt musste Dettingen gewinnen, um uns auf Abstand zu halten. Leider ist ihnen dies auch gelungen. Allerdings sehe ich unsere Teams auf Augenhöhe", erklärt der WSV-Trainer.

Eine ganz andere Welt erlebt man beim TSV Kohlstetten. Mit der knappen 4:3-Niederlage in Holzelfingen hat die Mannschaft ihr Schicksal selbst besiegelt und muss in die Kreisliga B absteigen. Der FC Römerstein indes darf sich auf die Relegation am Dienstag, 18. Juni (18.30 Uhr) in Münsingen gegen den C-Liga-Qualifikanten vorbereiten.

Nach starken Schwankungen und großen Personalproblemen muss sich der TSV Kohlstetten aus der A-Liga verabschieden. Trotz guten Individualisten und erfahrenen Haudegen konnte sich die Mannschaft nicht ins sichere Mittelfeld spielen. Viele und zum Teil langfristig verletzte Stammspieler waren der Genickbruch.

Das am Mittwoch ausgefallene Nachholspiel des Bezirksliga-Aufsteigers TSV Dettingen/Erms II gegen den Absteiger SGM Oberstetten/Ödenwaldstetten ist zu Gunsten der Dettinger gewertet worden (3:0), da die Gäste nicht angetreten sind. Aber für beide Teams hat dieser Spielausfall keine besonderen Auswirkungen auf die Tabelle. Mit nur sieben Punkten und einem Sieg in der gesamten Saison, steht die SGM schon länger als Absteiger fest.

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