Kreisliga A1 Alb Derby mobilisiert Kräfte in der Rietenlau

Die Grünhemden aus Hülben sind heiß aufs A1-Liga-Derby gegen den FV Bad Urach in der heimischen Rietenlau.
Die Grünhemden aus Hülben sind heiß aufs A1-Liga-Derby gegen den FV Bad Urach in der heimischen Rietenlau. © Foto: Archiv
Hülben / Markus Sosnowski 10.11.2018

Der SV Hülben kommt in dieser Saison nicht so richtig in Tritt. Während das Team des Trainergespanns Timo Reinhofer und Markus Lude in den vergangenen zwei Jahren jeweils vorne mitspielte, rangiert der grün-weiße Sportverein in dieser Spielzeit nur auf einem hinteren Mittelfeldplatz der Fußball-Kreisliga A1 Alb. Drei Zähler trennen den SV Hülben von der Abstiegszone. Entsprechend unzufrieden äußert sich SVH-Coach Reinhofer zum bisherigen Abschneiden seiner Elf in der Vorrunde: „Wir sind bis jetzt ganz klar hinter unseren eigenen Erwartungen zurückgeblieben, alles andere wäre gelogen.“

Als Grund für das mäßige Abschneiden macht Reinhofer dabei die zahlreichen personellen Ausfälle seiner Mannschaft in der Vorrunde aus. So musste das Trainerteam zeitweise sechs bis sieben Stammkräfte aufgrund von Verletzung, Krankheit oder Urlaub ersetzen. Zu Saisonbeginn, beim 1:2 gegen den FC Römerstein, fehlten Reinhofer sogar ganze neun Spieler - fast eine komplette Mannschaft.

„Die Qualität ist definitiv da“, betont Reinhofer, weist jedoch im nächsten Atemzug darauf hin, dass mit den Abgängen von Marco Berenyi (SV Auingen) und Murat Yilmaz (Karriereende) fast 40 Tore den Verein verlassen haben. Die entstandene Lücke in der Offensive müsse nun die Mannschaft schließen. Mit Nick Philipp Kuchenbecker (18) verfügt der SV Hülben auch über einen vielversprechenden Nachwuchsstürmer, der den „Grün-Weißen“ in Zukunft noch viel Freude bereiten könnte. 

In der Tat könnte sich der SV Hülben mit einem Derbysieg gegen den FV Bad Urach am Sonntag (14.30 Uhr, Rietenlau) Luft im Abstiegskampf verschaffen. Doch auch die Uracher sind angeschlagen, können mit dem bisherigen Saisonverlauf alles andere als zufrieden sein und benötigen die drei Punkte aus Hülben, um den Kontakt zur Spitzengruppe nicht gänzlich zu verlieren. Aktuell beträgt der Rückstand des FVU auf Spitzenreiter TSG Upfingen bereits zehn Punkte.

Schmerzen werden ignoriert

Für das Lokalderby gegen den FVU mobilisiert der Sportverein von der Rietenlau dabei all seine Kräfte. So hat der angeschlagene Spielführer Tobias Lamparter dem Trainer signalisiert, dass er am Sonntag, trotz Kniebeschwerden, wohl auflaufen will.

Neben Lamparter sind auch Außenbahnspieler Mario Coconcelli und Defensivspieler Marcel Schlierer angeschlagen. Auch der Einsatz von Markus Lude ist wegen Erkältung morgen fraglich. Bakary Badjie ist gegen den FV Bad Urach dagegen noch rotgesperrt. Er darf erst wieder in der Folgewoche ins Spielgeschehen eingreifen.

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