Mit einer Gedenkminute für die verstorbene Funktionärslegende Kurt Kuschel begann die Partie, die gut 500 Zuschauer verfolgten. VfL-Kommunikationschef Timo Schyska freute sich über diesen tollen Zuspruch  – und natürlich auch über den Sieg seiner Jungs. Dem Gast bescheinigte er eine „brutal gute“ Spielanlage, es sei die bisher stärkte Mannschaft, die im Schönberg-Stadion aufgetaucht war. Das wertet den Sieg der Pfullinger umso mehr auf.

Die gingen in der elften Minute in Führung, als Yasin Yilmaz eine Flanke von Christos Chatzimalousis per Kopf veredelte. Zur Halbzeit stufte man diesen Zwischenstand noch als glücklich ein, Hälfte zwei gehörte dann aber dem VfL.  Kevin Haussmann war zunächst noch mit einer guten Möglichkeit gescheitert (67.), Matthias Dünkel machte es besser, schnappte sich einen verunglückten Ehinger Querpass und vollstreckte zum 2:0 (75.). Vier Minuten später stellte Kevin Ruiz für die Ehinger den Anschluss her, mehr ließ ein aufmerksamer VfL aber nicht zu. Die Stimmung beim Einstandsfest der Neuen war im Anschluss dementsprechend blendend.

VfL Pfullingen: Welsch, D. Früh (82. Dodaj), Kunst, Yilmaz, Chatzimalousis, L. Früh (46. Karasalihovic), Linder (62. Haussmann), Dünkel (85. Schlecht), Lehmann, Schall, Wagner