Region / Alexander Mareis

TB Kirchentellinsfurt II gegen

SV Walddorf 0:1

Am letzten Spieltag vor der Osterpause verspielte der TBK II wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg in die Bezirksliga. Gegen die Gäste aus Walddorf verlor man mit 0:1 am Faulbaum. Dabei begann das Spiel gut auf Seiten der TBK-Kicker. Die A-Jugendlichen Sperrfechter (Latte) und Jauch (Pfosten) hätten die Schwarz-Weißen schon in der ersten Hälfte in Führung bringen können. Auf der Gegenseite war Walddorf auch nicht ungefährlich und es ging nach ausgeglichenem Spielverlauf torlos in die Halbzeit.

Nach der Pause drückte der TBK II dann aufs Tempo. Innerhalb von 15 Minuten hätten die Kirchentellinsfurter in Führung gehen müssen, doch der Ball wollte einfach nicht über die Linie. Und so kam es, wie es kommen musste. Bei einem Konter der Gäste war die TBK-Defensive etwas unsortiert und so konnte Gaiser mit einem Heber aus zwölf Metern die Gästeführung in der 71. Minute erzielen. Doch auch nach dem Gegentreffer machte der TBK II weiter Druck auf die Walddorfer und hatte durch Vasilopoulos sowie Hombach noch gute Gelegenheiten, den Ausgleich zu erzielen. Am Ende reichte es dann nicht mehr zum Ausgleich.

TB Kirchentellinsfurt II: Huber – Mägle, Müller, Rau, Stoffregen (62. Akin), Sperrfechter (46. Lock), Hombach, Wagner, Conigliaro (62. Rosa), Vasilopoulos (46. Ercan), Jauch

SV Walddorf: Mohl – Jüttner, Bah, Schraitle, Gaiser, Burkhardt (69. Sieber), Deile, Schwaibold (56. Russom), Rudat, Sowe (81. Stadelmaier), Petruv.

 

SSV Rübgarten gegen

TSV Pliezhausen 2:1

In einer umkämpften A2-LigaPartie behielt der SSV Rübgarten im Derby nicht unverdient alle drei Punkte bei sich. In der ersten Halbzeit spielte sich das Geschehen zumeist im Mittelfeld ab, beide Mannschaften wurden nur durch Fernschüsse gefährlich. So ging es auch mit einem 0:0 in die Pause.

Im zweiten Spielabschnitt erhöhte Pliezhausen den Druck, doch Rübgarten ließ bis auf wenige Chancen kaum etwas zu. Die besten Chancen resultierten aus Standardsituationen. Nach eben einer solchen schnell ausgeführten Standardsituation brachte Komenda seine grün-weißen Farben in Führung (58). Die blau-weißen Gäste drückten Rübgarten in die eigene Hälfte, die Gastgeber hingegen konzentrierten sich auf Konter. Einen davon nutzte der eingewechselte Vetter zum 2:0 (76.). Der Pliezhäuser Anschlusstreffer durch Marcel Weimer kam zu spät (90.).

SSV Rübgarten: Imhof – Hauch, Giacobbe, Becker, Kuhn (84. Haug), Alkan (52. Martinovic), Schäfer, Greineck, Armbruster (60. Giorgis) (69. Vetter), Komenda, Vetter.

TSV Pliezhausen: Helm – Weimer, Hermann (76. Klasen), Walz, Hermann, Retter, Borek, Weimer, Strenger (82. Weimer), Armbruster, Bäuerle.

 

TG Gönningen gegen

TSV Oferdingen 1:1

Dieser Punktgewinn dürfte angesichts der äußerst prekären Lage der TG Gönningen, die als Tabellendrittletzter bei einer Partie weniger schon sieben Punkte Rückstand auf den Relegationsrang zwölf hat, zu wenig sein. Die Gäste schockten die Hausherren schon in der vierten Minute, als Jannik Fischer das 0:1 gelang. „Diesem Treffer ging ein klares Foulspiel des Vorlagengebers voraus, weil er unseren Verteidiger wegstieß“, schimpfte Gönningens Trainer Anton Cus. Bereits in der zweiten Minute hielt es die TGG-Ersatzbank nicht mehr auf ihren Sitzen, als sie von draußen eine vergebene Kopfballchance von Franko Balog mitansehen mussten.

In der ausgeglichenen ersten Halbzeit verpasste der 18-jährige, noch für die A-Jugend spielberechtigte Sebastian Hascher die dicke Möglichkeit zum Ausgleich.

Selbiger fiel erst in der 59. Minute, als Franko Balog per Kopf erfolgreich war und eine scharfe Flanke in die Maschen bugsierte.

In der dramatischen Schlussphase verpassten die Hausherren den wichtigen und ohne weiteres möglichen Erfolg. Zunächst köpfte der eingewechselte Kevin Frank eine Flanke knapp vorbei (85.), dann köpfte er eine Freistoßflanke direkt auf Oferdingens Keeper Timo Jahraus, der den Ball relexartig abwehren konnte und auch Glück hatte, dass der Abpraller zwar an Gönninger Körperteilen, aber von dort nicht im Kasten landete (90. +1). Nachdem diese turbulente und unübersichtliche Situation in der Nachspielzeit überstanden war, konnten die Gäste einen glücklichen Punktgewinn feiern.

TG Gönningen: Weimar – Werner (86. Heitzler), Weiß, Jörg (50. Linder), Glaunsinger, Denzel, Stähle, Votteler (73. Cristobal Chico), Leigh, Balog (84. Frank), Hascher.

TSV Oferdingen: Jahraus (20. Eichberg) – Skora, Mader, Diebold (88. Gröner), Kunst, Kattin, Caliskan, Bez (88. Alecci), Fischer, Klumpp, Hagan.

 

TSV Sondelfingen gegen

TSV Betzingen 2:1

Alle Tore fielen bereits im ersten Durchgang. Flakron Halilaj brachte die Hausherren schon nach neun Minuten in Führung. Es dauerte bis zur 33. Minute, ehe Muhammed Samil Dirican für die Betzinger im Reutlinger Stadtteilderby zurückschlug und zum 1:1 ausglich. Das 2:1 und damit auch schon der Siegtreffer gelang fünf Minuten vor der Pause, als Luca Fuchs den Betzinger Torwart Leandro Libbecio überwand.

Das Derby verlief über die gesamte Spielzeit sehr ausgeglichen und man begegnete sich auf Augenhöhe. Der TSV Sondelfingen versäumte in der zweiten Halbzeit, die Partie frühzeitig zu entscheiden, als Dennis Zipperle, Liridon Preniqi und Kai Maier hochkarätige Torchancen ausließen. Der TSV Betzingen drückte am Schluss auf den Ausgleich, doch mit Glück und Geschick und einer tollen kämpferischen Leistung rettete Sondelfingen den knappen Vorsprung über die Zeit.

TSV Sondelfingen: Säwert – Geiger, Salici, Gence, Halilaj, Zipperle, Özkan (62. Mayer), Fuchs, Bennardo (3. Frolik), Preniqi (76. Maimonte), Burghardt (88. Fritz).

TSV Betzingen: Libbecio – Nedele, Schwend (79. Waurick), Eberle, Wiesner, Jarosik, Libeccio, Scheffler (53. Tunjic), Schäfer (46. Walter), Bornemann, Samil Dirican.

 

SV Sveti Sava Reutlingen gegen

SV Rommelsbach 4:3

Schützenfest im Duell zwischen dem fast hoffnungslos abgeschlagenen Vorletzten Sveti Sava und dem Ranglistenzehnten aus Rommelsbach.

Die Hausherren fuhren im 21. Saisonspiel erst ihren zweiten Sieg ein, taten dies auf spektakuläre Art und Weise. Vogelwild ging es zwischen der 28. und 33. Minute zu, als zunächst die Reutlinger Serben durch Franky Schwabs Klasseschuss in den Winkel aus 30 Metern mit 1:0 (28.) in Führung gingen, ehe Rommelsbachs Alexander Waidele in der 32. Minute zurückschlug und Kevin Djaalali nach starkem Dribbling nach 33 Zeigerumdrehungen das 2:1 besorgte, mit dem es gleichzeitig in die Kabine ging.

Nach dem Seitenwechsel schaffte Rommelsbachs Felix Brüstle zunächst das 2:2 (55.), doch erneut Franky Schwab (68.) brachte die Reutlinger Kernstädter im Derby per Freistoß aus 25 Metern in den Winkel abermals nach vorne.

Dann die dramatische Schlussphase: Zunächst konnte Sven Riefler in der 85. Minute zum 3:3 ausgleichen, dann sorgte Igor Mlikota nach mustergültigem Spielzug über die linke Seite und Schwabs Vorlage in der 88. Minute mit seinem 4:3-Siegtreffer durch einen beherzten Schuss für großen Jubel bei den Gastgebern, die große Moral bewiesen.

SV Sveti Sava Reutlingen: Ernst – Vesic, Chira, Moysidis, Moysidis, Maric, Heller, Schwab, Bagas, Mlikota, Djaalali (92. Wink).

SV Rommelsbach: Sotosek – Ortner (60. Plicka) (70. Eskütt), Brüstle, Pezic, Waidele, Riefler, Brüstle (68. Kestel), Fleiner, Gudovius (46. Riefler), Münz, Radosevic.

 

TV Unterhausen gegen

TSV Kusterdingen 3:0

Gegen den TSV Kusterdingen legte der TV Unterhausen los wie die Feuerwehr. Nach schöner Flanke von Tobias Schmid köpfte der genesene TVU-Torjäger Luka Brendle schon nach vier Minuten zur 1:0-Führung ein. Kusterdingens Torhüter war chancenlos. In der Folge erspielte sich das Team von Trainer Andreas Zwickl ein deutliches Chancenplus, versäumte es aber zunächst, die klarsten Chancen zu verwerten. Es entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel mit vielen Zweikämpfen.

Kurz vor der Halbzeitpause war es dann wieder eine Flanke von Schmid in Richtung Fünfmeterraum der Gäste, die Thomas Szymanski per Kopf verwertete. Damit stand es zur Pause verdient 2:0 für die Hausherren. In Hälfte zwei beharkten sich beide Mannschaften mit vielen kleinen Foulspielen, sodass zwei Kusterdinger und ein Unterhausener Spieler jeweils mit gelb-roter Karte vorzeitig zum Duschen mussten.

Der TV Unterhausen brachte den Rest des Spiels souverän über die Zeit und erhöhte in der 72. Minute auf 3:0, als sich Thomas Szymanski ein Herz fasste und aus 20 Metern mit Unterstützung des linken Innenpfostens traf. Dies war dann der auch in dieser Höhe verdiente Endstand.

TV Unterhausen: Gerdemann – Schmidt, Grud, Mojsiliovic (69. Grauer), Wagner, Eckert, Behrendt (85. Keppler), Pflaum, Mosca, Brendle, Szymanski.

TSV Kusterdingen: Kaiser – Kuttler, Ott (85. Bahnmüller), Leicht, Al Hasan, Braun, Deuscher, Rösch, Al Hasan, Reichert (64. Al Hasan), Alalawi.