Fußball Dem SSV Reutlingen 05 geht das Personal aus

Reutlingens Jannick Schmitt (rechts) peilt mit seinem SSV im Heimspiel gegen die Neckarsulmer SU einen Dreier an, wohlwissend, dass dafür die Chancenverwertung besser werden muss.
Reutlingens Jannick Schmitt (rechts) peilt mit seinem SSV im Heimspiel gegen die Neckarsulmer SU einen Dreier an, wohlwissend, dass dafür die Chancenverwertung besser werden muss. © Foto: Baur
Reutlingen / mj 10.11.2018

Das haben sich die Verantwortlichen des SSV Reutlingen 05 Fußball auch irgendwie anders vorgestellt. Man mischt aktuell mit 28 Punkten aus den ersten 14 Saisonspielen zwar kräftig um den Aufstieg in die Regionalliga mit. Im Jahresendspurt geht den Kreuzeiche-Kickern jetzt jedoch das Personal aus. Mit Sidy Niang (Knorpelschaden), Denis Lübke (Kreuzbandriss), Marco Di Biccari (Sehnenriss im Fuß), Daniel Elfadli (Müskelbündelriss) und den gesperrten Cristian Gilés Sanchez sowie Tim Schwaiger fehlen für die Meisterschafts-Partie am heutigen Samstag (14 Uhr) gegen die Neckarsulmer Sportunion gleich sechs potentielle Stammspieler.

Eiberger-Einsatz fraglich

Erschwerend kommt hinzu, dass hinter SSV-Kapitän Pierre Eiberger (konnte unter der Woche nur ein leichtes Lauftraining absolvieren), Raphael Schneider und Jannick Schramm noch Fragezeichen stehen. „Ich klage nicht, auch wenn es uns im Moment äußerst böse erwischt hat. Für Denis Lübke können Andreas Maier oder Jonas Vogler spielen. Dann haben wir als Sechser Luca Wöhrle und Pierre Eiberger, der auf die Zähne beißt, auch Gökhan Gümüssu kann dort eingesetzt werden. Offensiv können Dominic Sessa, Marcel Avdic und Onesi Kuengienda  spielen, dahinter kommen die Jungen wie Jannick Schmitt und Deniz Bulut auflaufen“, nimmt es Reutlingens Cheftrainer Teodor Rus sportlich und ergänzt: „Wir wollen trotz der großen Ausfallliste unsere restlichen Heimspiele in diesem Jahr gewinnen.“

NSU hinter ihren Erwartungen

Die Neckarsulmer Sportunion rangiert aktuell mit 21 Punkten aus 14 Spielen auf Tabellenplatz elf und hat immerhin schon zwölf Punkte Abstand auf den Abstiegs-Relegationsplatzinhaber 1. FC Normannia Gmünd. Zu wenig für die Ansprüche der NSU-Verantwortlichen und so steht Trainer Marcel Busch in den den letzten Spielen des Kalenderjahres gewaltig unter Druck.

Obwohl der SSV noch bis zum 9. Dezember voll im Punktspielstress ist, werfen die Planungen für die Winterpause ihre Schatten schon voraus. SSV-Cheftrainer peilt eine längere Pause an und möchte daher das Rückrundenspiel gegen den Bahlinger SC, ursprünglich terminiert auf den 9. Februar 2019, gerne verlegen. Testspiele sind dann gegen den SC Freiburg II, gegen die TSG Balingen und die TSG Tübingen geplant.

Themen in diesem Artikel
Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel