VfL Pfullingen II gegen

SV Pfrondorf 1:3

Nach einer Heimniederlage und einem Unentschieden in der Punkterunde musste sich der VfL II nun im Pokal-Viertelfinale den Kickern aus dem Tübinger Stadtteil geschlagen geben. Die Partie startete flott, wobei beide Teams zunächst mit guten Abschlussmöglichkeiten geizten. Mit dem ersten Schuss aufs Tor gingen die Hausherren in Führung. Nach einer Ecke legte sich VfL-Kapitän Rafael Robertazzi den Ball etwas zu weit vor und wollte ihn dann weit vors Tor schlagen. Doch stattdessen flog das Spielgerät über Schlussmann Jonathan Wutzler zur Führung ins Netz (23.). Der SV hatte nach 37 Minuten Pech, als Ferdinand Schwarz per Kopf nur den Pfosten traf. Auf der anderen Seite musste Wutzler nach einer Direktabnahme von Hannes Haag zur Ecke klären.

Nach einer guten Stunde traf Luigi Felici zum verdienten Ausgleich. Die Pfrondorfer blieben am Drücker und wurden belohnt. Nach einem unnötigen Pfullinger Ballverlust traf Dominik Kuti in Minute 86 zur Führung. Im direkten Gegenzug verpasste Patrick Weiland die Riesenchance zum Ausgleich. In der dritten Minute der Nachspielzeit vertändelte der weit aufgerückte VfL-Schlussmann Krenar Kryeziu den Ball nahe der Mittellinie. Stefan Schulze schnappte sich das Leder und beförderte es ins leere Tor.

VfL Pfullingen II: Kryeziu, Wagner, Robertazzi, Schmidt (56. Laureti), Mez (88. Kittelberger), Dillmann, Häußler (46. Welsch), Scheufen, Ebert (60. Weiland), Haag, Allaham.

SV Pfrondorf: Wutzler, Badke, Bart, Füger, Heim (63. Walker), Kuti, Steib (85. Schulze), Wittlinger (46. Schwarz), Meslin, Felici, F. Schwarz.

Anadolu SV Reutlingen gegen
SV Croatia Reutlingen 0:2

Einen knappen, aber nicht unverdienten 2:0-Pokalerfolg verbuchten die Bezirksliga-Akteure vom SV Croatia Reutlingen im Dietweg-Derby gegen einen starken B-Ligisten vom SV Anadolu Reutlingen. Vor der tollen Kulisse von rund 450 Zuschauern ging der Titelverteidiger, der kurioserweise in seiner dritten Pokalsaison noch nie ein Heimspiel ausrichten durfte, durch einen Treffer von Vincenzo Giambrone (36.) noch vor der Halbzeit in Führung. Zuvor entschärfte Croatia-Schlussmann Erik Rapp einen Schuss von Harun Güney sensationell (31.)

Im zweiten Durchgang mussten die Kroaten dann lange auf die Entscheidung warten, da Anadolu-Keeper Himmet Hisil seine Mannschaft mit zahlreichen Paraden im Spiel hielt. In der letzten Minute der regulären Spielzeit war dann aber Dominik Soldo zur Stelle, der mit seinem Treffer alles klar machte. „Anadolu hat es uns nicht einfach gemacht. Vielleicht waren wir mit dem Kopf aber auch schon bei der Partie am Sonntag gegen die Young Boys“, analysierte Croatias Vorstandsmitglied Josip Micic nach dem Spiel.

Anadolu SV Reutlingen: Hisil, Irdem, Kettner, Secilmis (79. Özpinar), Tunc, Isleyen (82. Sabir), Acar, Eyisu, Ünal, Güney, Sevimli (62. Özbakir).

SV Croatia Reutlingen: Rapp, Semere, Soldo, Nicolaci, Bubalo (54. Pavic), Petrovic, Petrovic, Nikolovski, Galic (58. Mamic), Gerdes (46. Jelcic), Giambrone (74. Cilic).

 

FC Sonnenbühl gegen

SV Zainingen 0:3

Durch einen 3:0-Erfolg beim Münsinger A-Ligisten FC Sonnenbühl zog der SV Zainingen am Mittwochabend ins Halbfinale des Bezirkspokals ein. Thorsten Rieck (22.) und Simon Edel (41.) stellten mit ihren Treffern vor der Pause die Weichen auf Sieg.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Hausherren besser auf. Dem Anschlusstreffer des FC stand jedoch entweder SVZ-Torhüter Adamski, dessen Pfosten oder ein Zaininger Abwehrbein im Weg. So war es Angreifer Manuel Lamparter, der in der Schlussphase eine Überzahlsituation zum 3:0-Endstand verwertete (85.).

FC Sonnenbühl: Schweikardt, R. Bayer (83. S. Heinz), J. Heinz, D. Heinz, Höll, Raach, Göbel (53. Rudolph), Bächle (72 Pfitzer), König, Hummel, Grießhaber (65. Rudolf).

SV Zainingen: Dennis Adamski, Lais (83. Füllemann), Edel (46. Derian Adamski), Vidakovic, Rieck (65. Schönleber), Stickel, Wörz, Jühe (46. De Moura), Baisch, Andrasch, Lamparter.

 

TSV Glems gegen

SV 03 Tübingen II 0:3

Personell arg gebeutelt musste der TSV Glems seine Pokalpartie gegen die Landesliga-Reserve des SV 03 Tübingen antreten. Sogar der 46-jährige TSV-Coach Volker Joos schnürte die Kickstiefel und lief im Trikot der Glemser auf. Die Gäste aus der Unistadt hatten spielerisch leichte Vorteile. „Im ersten Durchgang haben wir kämpferisch sehr gut dagegen gehalten“, sagte Joos nach der Partie. Von Minute 60 bis 66 schliefen die Hausherren jedoch im Kollektiv und so konnten Felix Müller (60.), Ferdinand Feldhoff-Lange (62.) und Berke Götzütok (66.) mit einem Dreierpack alles klar machen.

Die Gastgeber hatten anschließend zwar auch noch die eine oder andere Möglichkeit, ein Ehrentreffer wollte aber einfach nicht fallen.

TSV Glems: Hildinger, Reiff, Guttroff, Schuster, Bergamo, Egner, Brückner, Jandt, Joos (78. Hecht), Amendola, Morankic.

SV 03 Tübingen II: Stöckl, Feldhoff-Lange, Mayer, Kuwert, Stäbler, Gözütok, Cörüt, Succu, Schreijäg (72. Vogt), Grund (67. Lutz), Müller (82. Egetemair).