"Wir haben alles selbst in der Hand"

Der TSV Kohlstetten (grün-schwarze Trikots) hat sich auf dem Weg zum Klassenerhalt zu oft bremsen lassen und hat nur noch wenig Hoffnung. Foto: Samuel Wörz
Der TSV Kohlstetten (grün-schwarze Trikots) hat sich auf dem Weg zum Klassenerhalt zu oft bremsen lassen und hat nur noch wenig Hoffnung. Foto: Samuel Wörz
SAMUEL WÖRZ 01.06.2013
Für die meisten Mannschaften sind zwar noch sechs Punkte zu vergeben, aber wahrscheinlich wird kein Team noch große Sprünge in der Tabelle machen - trotz der brisanten Situation im Abstiegskampf.

An der Tabellenspitze der Kreisliga A, Staffel 1 ist schon fast alles entschieden. Der TSV Dettingen/Erms II ist Meister und der Tabellenzweite WSV Mehrstetten liegt mit sieben Punkten Vorsprung, aber einem Spiel weniger als der Verfolger TSG Upfingen, auf klarem Kurs Richtung Vizemeisterschaft.

Im Tabellenkeller indes gibt es noch das eine oder andere Fragezeichen - insbesondere, wenn es um den Relegationsplatz geht und um die Anzahl der direkten Absteiger. Denn letztere hängt von den Absteigern aus der Bezirksliga Alb ab und hier hätte der TSV Wittlingen noch die Möglichkeit sich an den letzten beiden Spieltagen aus der Abstiegszone zu kämpfen (siehe auch oben stehenden Artikel).

In diesem Fall gäbe es laut Staffelleiter Richard Grübel anstatt zwei nur einen direkten Absteiger aus der Münsinger Kreisliga A und der Vorletzte müsste die Relegation spielen. Der Profiteur wäre in diesem Fall höchstwahrscheinlich der TSV Kohlstetten, doch Abteilungsleiter Timo Heimberger sagt: "Dass Wittlingen es noch schafft, kann ich mir nicht so richtig vorstellen."

Kohlstetten steht momentan auf dem zweitletzten Tabellenplatz und zwar mit nur einem Punkt aber auch mit einem ausstehenden Spiel weniger als der Tabellen-13. Römerstein. "Realistisch betrachtet haben wir sehr geringe Chancen, es aus eigener Kraft noch zu schaffen," gibt Heimberger zu, denn: "Römerstein wird im Normalfall punkten." Der TSV will laut Heimberger noch eine gute Leistung im morgigen Derby gegen Holzelfingen zeigen, und ansonsten, sagt der Abteilungsleiter "planen wir in alle Richtungen".

Hoffnungsfroher ist die Lage beim FC Römerstein. "Wir haben alles selbst in der Hand", sagt Abteilungsleiter Jens Meyer. Nach einer guten Leistung aus der Partie gegen Würtingen (1:1) geht man morgen also mit Rückenwind in das Auswärtsspiel beim TSV Steinhilben, einen Aufsteiger der nach einer guten Saison einen Platz im sicheren Mittelfeld innehält.

Steinhilben hält Meyer zwar für einen durchaus starken Gegner, vor allem in der Offensive, doch der Abteilungsleiter erwartete, dass die Römersteiner Elf stärker und vor allem motivierter sein wird. Die übernächste Begegnung am letzten Spieltag zuhause gegen Holzelfingen bezeichnet Meyer als "Endspiel", ungeachtet der möglichen Relegation. "Damit beschäftigen wir uns sobald es soweit ist," sagt der Abteilungsleiter, und auch die Möglichkeit, dass es nur den zweitletzten mit einer Relegation trifft, spielt für ihn eine untergeordnete Rolle: "Schön wärs, aber das sind zu viele Optionen."

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