180 Minuten fehlen

Francis Ubabuike vom SSV Reutlingen II (hinten) wird auch am Sonntag in Tübingen-Hirschau auf Teufel komm raus stürmen. Gegen den TSV Schönaich - vorne ist TSV-Kapitän Jonas Sage zu sehen - bereitete er über Außen das 1:0 vor.
Francis Ubabuike vom SSV Reutlingen II (hinten) wird auch am Sonntag in Tübingen-Hirschau auf Teufel komm raus stürmen. Gegen den TSV Schönaich - vorne ist TSV-Kapitän Jonas Sage zu sehen - bereitete er über Außen das 1:0 vor. © Foto: Baur
GIOVANNI DE NITTO 11.06.2016
In der zweiten Runde der Landesliga-Relegation am Sonntag duelliert sich der SSV Reutlingen II mit Wachendorf. Der Sieger trifft auf den SV Nehren.

Nach dem überzeugenden 3:0-Erfolg über den TSV Schönaich am vergangenen Mittwoch in Pfullingen geht es für den Alb-Vizemeister SSV Reutlingen II am Sonntag um 15 Uhr im Tübinger Stadtteil Hirschau gegen den Zweiten der Bezirksliga Nördlicher Schwarzwald, den SV Wachendorf, in die nächste Runde. Der Sieger trifft am 19. Juni im Relegations-Endspiel auf den Landesligisten SV Nehren. Spielort ist dann Mössingen-Belsen.

"Wir wollen natürlich eine Runde weiter kommen und unser Ziel Landesliga verwirklichen", so die klare Ansage von SSV-II-Coach Marko Mutapcic, der auf die gesperrten Vincenzo Giambrone und Marcel Brandstetter verzichten muss. Ante Galic und Alessio Bennardo sind zwar angeschlagen, sollten aber bis Sonntag wieder fit sein. Andreas Maier von der Oberligamannschaft der Kreuzeichekicker wird zusätzlich den Kader der verstärken. "Wir haben eine gute Truppe zusammen, die immer, wenn es um etwas geht, zur Stelle ist. Alles wissen, um was es geht", so Mutapcic.

Gegner SV Wachendorf, ein Ortsteil der Gemeinde Starzach im Landkreis Tübingen mit knapp 1200 Einwohnern, drehte in der ersten Runde einen 0:1-Rückstand trotz langer Unterzahl gegen den FV 08 Rottweil noch in einen 2:1-Erfolg. Wehrmutstropfen für den SVW: Ihr torgefährlichster Stürmer, Stephan Hollnberger, sah eine äußerst umstrittene rote Karte wegen einer angeblichen Tätlichkeit und wird definitiv gegen den SSV-II fehlen. "Wir haben uns informiert und wissen, dass Wachendorf sehr kompakt steht, defensiv agiert, aber bei Ballgewinn mit schnellem Umschaltspiel brandgefährlich ist. Dementsprechend haben wir uns vorbereitet und uns die richtige Strategie zu Recht gelegt", erklärt Mutapcic zuversichtlich.

Die Teams im Vergleich

SSV Reutlingen Fußball II: 30 Spiele, 65 Punkte, 106:43 Tore, 20 Siege, 5 Unentschieden, 5 Niederlagen - Beste Torschützen: Heiko Schall (21 Tore), Marcel Brandstetter (18).

SV Wachendorf: 28 Spiele, 52 Punkte, 58:34Tore, 16 Siege, 4 Unentschieden, 8 Niederlagen - Beste Torschützen: Stephan Hollnberger (10 Tore), Markus Link (9).