Peking (dpa) – Der chinesische Fußballverband hat nach der 1:2-Niederlage in der WM-Qualifikation gegen Syrien und dem Rücktritt von Trainer Marcello Lippi tiefgreifende Veränderungen angekündigt.

„Der Verband wird sich hinterfragen und das Nationalteam umbilden“, hieß es in einer Verbandsmitteilung. Der ehemalige italienische Nationaltrainer Lippi war nach nur vier Pflichtspielen von seiner zweiten Amtszeit als chinesischer Nationaltrainer zurückgetreten. Er übernehme die „volle Verantwortung“ für die Niederlage, begründete Lippi seine Entscheidung.

Mit fünf Punkten Rückstand belegen die Chinesen in der Gruppe A nach vier Qualifikationsspielen Platz zwei hinter Syrien. Das Reich der Mitte qualifizierte sich erst einmal für eine Weltmeisterschaft. Beim Turnier 2002 in Japan und Südkorea schossen die Chinesen kein Tor und verloren alle drei Gruppenspiele.