Protest bei Fifa eingereicht Serbien beschwert sich über deutschen Schiedsrichter

Die Serben waren mit der Leistung von Schiedsrichter Felix Brych nicht zufrieden. Foto: Victor Caivano/AP
Die Serben waren mit der Leistung von Schiedsrichter Felix Brych nicht zufrieden. Foto: Victor Caivano/AP © Foto: Victor Caivano
Belgrad / DPA 24.06.2018

Serbien hat nach der 1:2-Niederlage gegen die Schweiz bei der FIFA einen Protest gegen den deutschen Schiedsrichter Felix Brych eingereicht. Das berichtete der nationale Fußballverband (FSS) auf seiner Homepage.

„Zahlreiche Berichte der Weltmedien und besonders die Videoaufnahmen aller umstrittenen Situationen im Laufe des Spiels belegen die Tatsache, dass wir in diesem Match schweren Schaden erlitten haben“, begründete der Verband seinen Schritt.

„Uns ist unklar, wie ein deutscher Schiedsrichter überhaupt für ein Spiel zwischen der Schweiz und Serbien ausgesucht werden kann, wenn es allgemein bekannt ist, dass einer der föderalen Schweizer Kantone ein deutscher Kanton ist“, heißt es in dem Protest weiter.

Während bei allen anderen WM-Spielen der Videoassistent zum Einsatz gekommen sei, seien Serbien durch die Weigerung von Brych, diesen als Entscheidungshilfe in Anspruch zu nehmen, Nachteile entstanden: „Es stellt sich die berechtigte Frage, ob mit zweierlei Maß gemessen wird und ob der Videoassistent nur selektiv genutzt wird.“

Der serbische Verband, Spieler und vor allem die Medien werfen Schiedsrichter Brych vor, Gelbe Karten vor allem gegen serbische Spieler gezogen und einen klaren Elfmeter verweigert zu haben.

FSS-Pressemitteilung, Serbisch

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