Kleinster WM-Spielort Ex-Profi Greiner schwärmt von Saransk

Einst unter anderem für den VfL Wolfsburg am Ball: Frank Greiner. Foto: Bernd Settnik
Einst unter anderem für den VfL Wolfsburg am Ball: Frank Greiner. Foto: Bernd Settnik © Foto: Bernd Settnik
Saransk / DPA 15.06.2018

Der kleinste WM-Spielort Saransk hat es Ex-Bundesligaprofi Frank Greiner angetan. „Ich hab nur gute Erinnerungen“, sagte der 51-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Greiner war 2013 für einige Monate Co-Trainer seines ehemaligen Mitspielers Dorinel Munteanu beim örtlichen Club Mordowija.

„Saransk ist gemütlich, eine schöne Stadt. Die Leute sind sehr nett, sehr hilfsbereit. Ich kann nur Gutes über die Stadt sagen.“ Mit der Partie zwischen Peru und Dänemark findet an diesem Samstag (18.00 Uhr MESZ) zum ersten Mal ein WM-Spiel in der Stadt rund 650 Kilometer südöstlich von Moskau statt.

„Leider konnte ich nicht mehr bleiben. Sie wollten mich eigentlich gar nicht gehen lassen, ich war sehr beliebt dort, aber aus familiären Gründen, wegen meiner Kinder, bin ich wieder weg.“ Derzeit arbeitet Greiner, der für den 1. FC Nürnberg, den 1. FC Köln, den 1. FC Kaiserslautern und den VfL Wolfsburg insgesamt 330 Bundesligaspiele (19 Tore) bestritt, in der Fußballschule der „Wölfe“.

Die Arbeit sei durchaus eine Herausforderung gewesen. „Mit den Flugzeugen dort zu fliegen, den kleinen Privatflugzeugen, ist die größte Herausforderung“, erzählte Greiner. „Wir waren stundenlang unterwegs, mit kleinen, überalterten Maschinen.“ Zu den Spielern habe er guten Kontakt gehabt. „Wir haben uns mit Händen und Füßen verständigt, aber ich glaube, sie haben mich gemocht.“ Den Werdegang seines Ex-Clubs Mordowija, der zuletzt in der 3. Liga spielte, verfolge er nicht mehr. „Das Thema ist abgeschlossen, es war eine schöne Zeit“, sagte der frühere Außenbahnspieler.

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