Kritik an den WM-Bällen Ägypter Al-Hadari: „Wir Torhüter sind die Opfer der FIFA“

Torhüter Essam Al-Hadari saß beim WM-Auftakt Ägyptens nur auf der Bank. Foto: Natacha Pisarenko/AP
Torhüter Essam Al-Hadari saß beim WM-Auftakt Ägyptens nur auf der Bank. Foto: Natacha Pisarenko/AP © Foto: Natacha Pisarenko
St. Petersburg / DPA 18.06.2018

Ägyptens Torwart Essam Al-Hadari hat sich vor dem zweiten WM-Spiel gegen Russland über die ständige Veränderung der Fußbälle beschwert.

„Wir Torhüter sind die Opfer der FIFA und des sich ständig entwickelnden Fußballs“, sagte der 45 Jahre alte Schlussmann, „alle vier Jahre gibt es neue Bälle - und die sind angenehm für die Spieler, aber nicht für die Torhüter.“

Die Torhüter würden ohnehin immer benachteiligt, klagte Al-Hadari weiter: „Wir müssen mehr mit den neuen Bällen üben. Dieser Ball macht uns ganz schön Probleme.“ Allerdings räumte der Torwart-Oldie auch ein, dass es nicht nur den ägyptischen Keepern so geht. „Alle Torhüter haben diese Probleme, nicht nur wir.“

Sollte Al-Hadari, der im ersten Spiel beim 0:1 gegen Uruguay nur auf der Bank saß, im Laufe des Turniers für Ägypten zum Einsatz kommen, würde er den früheren Kölner Faryd Mondragon als ältesten Spieler ablösen, der bei einer WM zum Einsatz kommt. Der Kolumbianer Mondragon war 2014 bei seinem letzten Einsatz 43 Jahre alt.

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