Fußball-Bundestrainer Joachim Löw hat sich über die heikle Torwartfrage in den nächsten beiden Länderspielen im November noch keine Gedanken gemacht.

„Wir werden uns zu gegebener Zeit unterhalten, wie wir die Novemberspiele angehen“, sagte der 59 Jahre alte Löw nach dem 3:0-Erfolg in der EM-Qualifikation in Estland. Deutschland spielt in der EM-Qualifikation für die Europameisterschaft noch gegen Weißrussland (16. November) und Nordirland (19. November).

In Tallinn stand Kapitän Manuel Neuer vom deutschen Rekordmeister FC Bayern München zwischen den Pfosten, beim 2:2 am Mittwoch gegen Argentinien hütete Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona das deutsche Tor. In den letzten Wochen hatte es eine emotional geführte Diskussion gegeben, welcher der beiden Torhüter der bessere ist und spielen solle. Nach dem Zoff mit Rekordmeister FC Bayern München hatte sich Löw im Vorfeld der beiden Länderspiele festgelegt und beiden Keepern eine Chance gegeben. „Diesmal war es für mich die richtige Entscheidung, dass wir im Vorfeld das klären“, sagte Löw.

Der Bundestrainer plant aktuell für die EM 2020 mit Neuer als Nummer 1, sofern in den kommenden Monaten „nichts Außergewöhnliches“ passiere. Dahinter folgt im Torwart-Ranking ter Stegen. Um den Platz als dritter Schlussmann beim Turnier im kommenden Sommer konkurrieren derzeit Bernd Leno vom FC Arsenal und der an der Schulter verletzte Frankfurter Kevin Trapp.

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