DFB-Präsident Fritz Keller hat in seinem Neujahrsgruß den im März in der Nationalmannschaft ausgebooteten Ex-Weltmeistern Mats Hummels, Thomas Müller und Jérôme Boateng nochmals „herzlich“ gedankt.

Die drei hätten „riesige Verdienste für den DFB“, schrieb der 62-Jährige, der Bundestrainer Joachim Löw aber für dessen Umbruch lobte. „Trotz der Veränderungen gelangen unserer Nationalmannschaft in den zehn Spielen des Jahres sieben Siege. Unsere Spieler traten nicht nur erfolgreich auf, sondern auch sympathisch und nahbar. So kann es weitergehen.“

Bei der kommenden EM 2020 in zwölf europäischen Städten werden „wir uns abermals als herzliche und weltoffene Gastgeber präsentieren, darauf können sich alle Besucher der vier Spiele dieser paneuropäischen EM in München freuen“, schrieb Keller. Dass die DFB-Elf in der Gruppenphase gegen Weltmeister Frankreich und Europameister Portugal antreten müsse, „war kein Lospech, sondern ein Glücksfall. Nun kommt es schon in der Vorrunde zu den Partien, die alle Fußballfans sehen wollen“.

Um den Frauenfußball weiter zu fördern, regte Keller an, „dass noch mehr Proficlubs in Deutschland dem Vorbild Englands folgen und den Fußball in seiner Gesamtheit, als Einheit von Frauen- und Männerfußball, verstehen“. Bislang haben die Männer-Bundesligisten nur vereinzelt erfolgreiche Frauen-Abteilungen, etwa Meister VfL Wolfsburg und der FC Bayern. „Wenn alle die Förderung des Frauenfußballs als ihre Aufgabe begreifen und wahrnehmen, werden wir zu anderen Nationen, die uns derzeit ein Stück enteilt sind, wieder aufschließen“, schrieb Keller.

Keller-Aussagen

DFB-Präsidium