Marc-André ter Stegen konnte bei seinem Einsatz gegen Argentinien nicht die von ihm erhofften Fortschritte im Torwartduell mit Kapitän Manuel Neuer erzielen.

Für den 27 Jahre alten Schlussmann der deutschen Fußball-Nationalmannschaft war das 2:2 am Mittwochabend in Dortmund eine eher undankbare Partie. Trotzdem gab es nach dem 23. Länderspiel von ter Stegen eine positive Beurteilung von Bundestrainer Joachim Löw: „Seine Leistung bewerte ich gut. Die Tore waren nicht haltbar.“

Ter Stegen hatte praktisch keine Möglichkeit, sich mit Paraden auszuzeichnen. Beim Pfostenknaller von Rodrigo de Paul in der ersten Hälfte war er im Glück. Die Gegentreffer des Leverkuseners Luca Alario und von Lucas Ocampos konnte er später nicht abwehren.

„Das erste Tor war ein klasse Kopfball. Und beim zweiten war der Schuss noch ein bisschen abgefälscht von Emre Can“, erklärte Löw. „Ansonsten hat er das gehalten, was er halten musste.“ In der ersten Halbzeit habe ter Stegen zudem „sehr gut hinten raus gespielt“ und mit „sehr guten Pässen ins Mittelfeld“ das deutsche Offensivspiel angekurbelt. „Marcs Leistung war gut“, bekräftigte der Bundestrainer.

Am Sonntag wird in der EM-Qualifikation in Tallinn gegen Estland wieder Bayern-Profi Neuer (33) im Tor der DFB-Auswahl stehen. Das hatte Löw schon vor dem Argentinien-Spiel festgelegt. Ter Stegen hatte vor dem ersten 90-Minuten-Einsatz in diesem Jahr im DFB-Team betont, dass er dem Bundestrainer „die Entscheidung“ über die Nummer 1 bei der EM-Endrunde 2020 „so schwer wie möglich“ machen wolle.

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