Wie war das noch? Bundestrainer Jogi Löw geht nach dem Debakel bei der WM in Russland zu nachsichtig mit seinen verdienten Spielern um? Mit der Entscheidung, Mats Hummels, Thomas Müller und Jérôme Boateng vorerst nicht mehr für das Fußball-Nationalteam zu berücksichtigen, hat Löw das Gegenteil unter Beweis gestellt. Wobei man das Adverb „vorerst“ getrost streichen kann. So hart es klingen mag: Für die drei Stars von Bayern München war’s das mit der Nationalelf. Sie haben ausgedient. Einen Weg zurück wird es nicht mehr geben.

Löws Entscheidung ist nachvollziehbar und kommt gerade noch rechtzeitig vor dem Beginn der EM-Qualifikation. Hummels, Müller und Boateng sind nach wie vor tolle Spieler – auch wenn sie inzwischen beim FC Bayern mitunter nur noch die zweite Geige spielen. Wer die drei Weltmeister in den vergangenen Monaten in der Liga erlebt hat, der sah, dass sie immer häufiger unter ihrem eins­tigen Spitzenniveau agierten.

Für viele Fans bleiben Hummels, Müller und Boateng unsterblich. Ihren Platz in der „Hall of Fame“ des deutschen Fußballs haben sie sicher.

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