Paris / dpa  Uhr
Gianni Infantino steht vor der Wiederwahl zum FIFA-Präsidenten. Der Schweizer soll beim Kongress des Fußball-Weltverbandes am Mittwoch in Paris per Akklamation bis 2023 im Amt bestätigt werden.

Am Dienstag hatten die europäischen Nationalverbände ihre kollektive Unterstützung für Infantino zugesagt. Auch der Deutsche Fußball-Bund will für ihn votieren. Schon zuvor hatten sich die Vertreter der fünf anderen FIFA-Konföderationen für den Amtsinhaber ausgesprochen, so dass keine Abstimmung notwendig sein wird.

Infantino führt die FIFA seit 2016, als er überraschend zum Nachfolger von Joseph Blatter gekürt wurde. Zuletzt war er wegen diverser Pläne für neue oder erweiterte Turnierformate wie die neue Club-WM in die Kritik geraten. Gegner werfen dem FIFA-Chef eine intransparente Führungspolitik und eine Aufweichung der Reformideen für mehr Demokratisierung im Fußball-Weltverband vor.

Das könnte dich auch interessieren:

Die geplante Kreisfreiheit der Stadt Neu-Ulm ist Geschichte. Das Bayerische Innenministerium hat den Nuxit der Großen Kreisstadt abgelehnt.

Der Zehnkampf-Europameister Arthur Abele wird nicht an der WM in Katar teilnehmen. Grund sind Probleme am Fußgelenk.