Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen Huth, Maier, Popp, Marozsan: Das sind die Spielerinnen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft

Die Torhüterin: Seit 2012 ist Almuth Schult ist die Nummer 1 im deutschen Tor. In der Nationalmannschaft gehört die 30-Jährige mit 59 Länderspielen zu den erfahrenen Spielerinnen, die gerne auch Unbequemes ausspricht. In der Bundesliga spielt sie für den VfL Wolfsburg. Almuth Schult ist Sie ist eine von neun Spielerinnen im Kader die 2016 Gold bei Olympia holte.
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Die Kapitänin: Alexandra Popp gibt in der Offensive immer wieder den Ton an. Sie ist laufstark, scheut den Zweikampf nicht. Als Spielführerin hat die 28-Jährige eine Führungsrolle, der sie auch neben dem Platz nachkommt. Popp spielt beim VfL Wolfsburg und lief bislang 60 Mal im deutschen Dress auf. Auch sie gehört zum erfolgreichen Olympia-Team.
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Die Stuttgarterin war eine der Wackelkandidatinnen für die WM: Letztlich gab die Bundestrainerin Leonie Maier aber den Vorzug vor Felicitas Rauch. Die 26-jährige Verteidigerin war bis zu dieser Saison beim FC Bayern unter Vertrag, wechselt zur kommenden zum FC Arsenal. Den Anfang ihrer Profi-Karriere nahm Maier VfL Sindelfingen.
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Mit 33 Jahren ist Lena Goeßling die älteste Spielerin in der Nationalmannschaft. Und eine der erfahrensten. Bei 105 Länderspielen stand sie im Kader, ihr erstes Länderspiel machte sie 2008 gegen China, der erste Vorrunden-Gegner der deutschen Frauen bei der WM in Frankreich ist. Die Verteidigerin spielt für den VfL Wolfsburg, in der Nationalelf könnt es mit dem Stammplatz eng werden.
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Ein Talent aus dem Ländle: Giulia Gwinn kommt aus Ailingen am Bodensee, hat für den SV Weingarten und den FV Ravensburg in der Jugend gespielt. Nach dem Wechsel zum Bundesligisten SC Freiburg ging es mit ihrer Profi-Karriere steil bergauf. Mit 16 Jahren debütierte sie in der Bundesliga, mit 18 lief sie das erste Mal im deutschen Trikot auf, mit 19 spielt die Außenverteidigerin ihre erste Weltmeisterschaft.
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Mit einem kuriosen Flankentreffer machte Carolin Simon beim letzten Testspiel vor der WM auf sich aufmerksam: Die linke Außenverteidigerin traf zum 2:0. Die 26-Jährige aus Kassel gewann im Mai die Champions-League mit Olympique Lyon und gilt im deutschen Team als gesetzt.
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Es ist die erste Weltmeisterschaft für Kathrin Hendrich. Die 27-Jährige verpasste 2015 das Turnier in Kanada knapp, als die damalige Bundestrainerin Silvia Neid sie nicht für den 23er-Kader nominierte. Die Defensiv-Spielerin ist beim FC Bayern unter Vertrag.
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Die Jüngste: Mit 17 Jahren spielt Lena Sophie Oberdorf ihre erste Weltmeisterschaft. Das Talent von der SGS Essen geht noch zur Schule und hatte eigentlich gar nicht mit der Nominierung durch Martina Voss-Tecklenburg gerechnet. Zur Weltmeisterschaft reist sie mit drei Länderspielen im Rücken - und hofft auf Einsatzzeit. Im letzten Testspiel vor der WM gegen Chile überzeugte sie als Innenverteidigerin mit ihrer ruhigen und unaufgeregten Spielweise. Mit der deutschen U 17 wurde sie 2017 Europameisterin.
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13 Länderspiele, acht Treffer: Lea Schüller zählt zu den torgefährlichsten Spielerinnen im deutschen Team. In der abgelaufenen Bundesliga-Saison rangierte sie mit 14 Treffern auf Rang zwei der besten Torschützinnen der Liga. Ein Grund, warum Voss-Tecklenburg auf die 21-Jährige von der SGS Essen auch regelmäßig in der ersten Elf auf sie setzten könnte.
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Auch Svenja Huth gehört mit ihren 28 Jahren zu den WM-Neulingen. Die flinke Außenbahnspielerin von Turbine Potsdam traf in ihren 44 Länderspiel-Einsätzen sieben Mal. Auch sie gehörte zum erfolgreichen Olympia-Kader und wurde zudem 2013 mit der DFB-Auswahl Europameisterin. Für die Stammelf ist sie in der Regel gesetzt.
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Sie gehört zu den erfolgreichsten Spielerinnen der Welt: Dzsenifer Marozsan. Die Mittelfeldspielerin gewann zuletzt mit Olympique Lyon die Champions-League, ist dreimalige französische Meisterin, Olympiasiegerin und Europameisterin. Die 27-Jährige wird für flexible Spielweise geschätzt, ihre offensive wie defensive Qualität. Für sie könnte die WM das Turnier ihrer Karriere werden, in bislang 90 Länderspielen erzielte sie 32 Tore.
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Verteidigerin Sara Doorsoun steht beim VfL Wolfsburg unter Vertrag. Die 27-Jährige kommt aus Köln und debütierte 2016 für die deutsche Nationalmannschaft, für die sie bislang 25 Mal auf dem Platz stand.
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Die Technikerin: Sara Däbritz gehört zur Mittelfeld-Achse der deutschen Elf. Sie ist eine der Spielerinnen, die für die Stammmannschaft gesetzt ist. Die 24-Jährige ist eine wichtige Stütze im Spielaufbau, kreativ in ihrer gesamten Spielweise. Zur kommenden Saison wechselt die Olympiasiegerin 2016 vom FC Bayern München zu Paris St. Germain.
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Als "Leuchtturm" in der Vierer-Kette bezeichnete Bundestrainerin Voss-Tecklenburg die Potsdamer Spielerin Johanna Elsig bei einer Pressekonferenz im Trainingslager. Elsig ist 26 Jahre alt und spiet in Frankreich ihre erste Weltmeisterschaft.
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Die Entdeckung: Mit 29 Jahren feierte Marina Hegering ihr Nationalmannschafts-Debüt. Im Testspiel gegen Chile stand sie - mit zuvor zwei absolvierten Länderspielen - prompt als Innenverteidiger auf dem Platz und wurde anschließend zur Spielerin des Spiels gewählt. In der Bundesliga spielt sie aktuell bei der SGS Essen.
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Mit 1,58 Metern ist Linda Dallmann die kleinste Spielerin im Team. Die 24-jährige Offensivspielerin steht bei der SGS Essen unter Vertrag. Ihr erstes Länderspiel machte sie im September 2016. Übrigens, auch ihre beiden jüngeren Schwestern sind Profi-Fußballerinnen. Die 21-jährigen Zwillinge Pauline und Jule Dallmann spielen ebenfalls in der Bundesliga. Jule bei der SGS Essen, Pauline bei Borussia Mönchengladbach.
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Sieben Spielerinnen des FC Bayern München stehen im WM-Kader. Verena Schweers ist eine davon. Die 1,73 Meter große Abwehrspielerin machte ihr erstes Länderspiel 2010. Bei der WM 2011 gehörte sie zum Kader, kam aber zu keinem Einsatz. Mit 30 Jahren und einigen Erfolgen in Bundesliga und Champions-League zählt sie zu den erfahrenen Spielerinnen im Team.
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Ist für die erste Elf gesetzt: Melanie Leupolz gehört zur Mittelfeld-Achse des deutschen Teams. Die 25-Jährige ist in Wangen im Allgäu geboren, spielte in Ratzenried, Tettnang und beim SC Freiburg. Derzeit steht sie beim FC Bayern München unter Vertrag. Ihr erstes Länderspiel machte sie 2013, bislang folgten 57 weitere.
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Klara Bühl zählt mit ihren 18 Jahren zu den "Youngsters" im Team. Die Stürmerin machte beim SC Freiburg und in den Nationalmannschaften der Juniorinnen auf sich aufmerksam. Mit ihrer frechen und unbekümmerten Spielweise könnte sie für Voss-Tecklenburg, während der WM zur wichtigen Einwechselspielerin in der Offensive werden. Zwei Länderspiele - eines davon der Test gegen Chile Ende Mai - hat sie bisher für die Nationalelf gemacht.
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Lina Magull ist der Garant für gute Laune im Team: Die 24-Jährige ist beim FC Bayern unter Vertrag und stand bei bisher 31 Länderspielen im Kader. Die U 20-Weltmeisterin von 2014 könnte es im Mittelfeld schwer haben sich gegen ihre Teamkolleginnen der Stammelf durchzusetzen. Als Einwechselspielerin wird sie aber zu ihrer Einsatzzeit kommen.
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Turid Knaak ist eine von fünf Spielerinnen der SGS Essen, die in der deutschen Nationalmannschaft spielen. Die 28-jährige Stürmerin machte im DFB-Dress bislang acht Spiele und erzielte ein Tor.
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Die Ersatz-Torhüterin: Laura Benkarth spielt in der Bundesliga beim FC Bayern München. Den Anfang ihrer Profi-Karriere nahm sie beim SC Freiburg. Die 26-Jährige gehörte ebenfalls zum Olympia-Kader von 2016, hatte allerdings keinen Einsatz.
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Die Dritte im Tor: Merle Frohms hütet beim Bundesligisten SC Freiburg das Tor als etatmäßige Nummer 1. Mit 24 Jahren ist sie die jüngste im Torhüterinnen-Trio. Sie stand bei bisher vier Länderspielen im Kader.
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Von der Spielerin zur Nationaltrainerin: Martina Voss-Tecklenburg ist seit November 2018 Chefcoach der DFB-Auswahl der Frauen. In ihrer Profi-Karriere hat die viermalige Europameisterin 125 Spiele für die Nationalelf gemacht, ist wie Birgit Prinz eine von nur zwei Ehrenspielerinnen des Teams. Vor ihrem Traineramt beim DFB coachte sie die Frauen-Nationalmannschaft der Schweiz. Ein Weltmeistertitel fehlt der 51-Jährigen zwischen all ihren Erfolgen noch.
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Frankreich / 05. Juni 2019, 14:50 Uhr

Vom 7. Juni bis 7. Juli findet die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen in Frankreich statt. Im Vorfeld provozierte die deutsche Nationalmannschaft in einem Werbespot: „Wir spielen für eine Nation, die unsere Namen nicht kennt.“ Kennst Du die 23 Spielerinnen der DFB-Auswahl? Wir stellen sie euch vor.