Hiobsbotschaft für die deutsche Nationalmannschaft: Mittelfeldspielerin Dzsenifer Marozsan hat sich im Spiel gegen China den dritten Zeh am linken Fuß gebrochen, das teilt Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg bei der Pressekonferenz am Dienstagvormittag in Lille mit.

WM-Aus für Marozsan? In der Vorrunde ist nicht mehr mit ihr zu rechnen

„Das bedeutet, dass wir in der Vorrunde nicht mehr mit ihr rechnen können“, sagt die 51-Jährige. Der Plan sei im Moment, sie im Laufe des Turniers wieder auf den Platz zu bringen. Das hänge aber vom Heilungsprozess und der Einschätzung der Ärzte ab. Die 27-jährige Marozsan ist bei Champions-League-Sieger Olympique Lyon unter Vertrag. Zu einer möglichen Aufstellung der deutschen Nationalmannschaft für das zweite Vorrundenspiel am Mittwoch (18 Uhr/ZDF) will Voss-Tecklenburg am Dienstagvormittag noch keine Angaben machen.

„Wir haben einen super breit aufgestellten Kader“, sagt Verteidigerin Leonie Maier, die noch auf ihren ersten Einsatz bei der Weltmeisterschaft 2019 wartet. Die Stimmung im Team sei gut. Auch wenn der Ausfall von Marozsan natürlich erstmal ein Schock gewesen sei, den die Mannschaft nun im Kollektiv kompensieren will.

Wie im Spiel gegen China wollen die deutschen Frauen wieder im Kollektiv überzeugen. Nach dem Ausfall von Dszenifer Maroszan ist das umso wichtiger.
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Bundestrainerin erwartet gegen Spanien ein Spiel auf Augenhöhe

Auf was sich die DFB-Auswahl im Spiel gegen Spanien einstellen muss? „Da werden Kleinigkeiten entscheiden“, sagt Voss-Tecklenburg und meint: „Die Mannschaft die weniger Fehler macht, kann im Vorteil ein.“ Die 51-Jährige erwartet ein Spiel auf Augenhöhe.

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