Mit einem Mix aus jungen und erfahrenen Spielerinnen reist die DFB-Elf um Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg zur Weltmeisterschaft nach Frankreich. In Rennes bestreitet das deutsche Team am 8. Juni (15 Uhr, live in der ARD) das erstes Vorrundenspiel der Gruppe B. Gegner ist China.

Angeführt wird das Aufgebot des zweimaligen Weltmeisters von Alexandra Popp. Neben der 28 Jahre alten Spielführerin (95 Länderspiele) sind Lena Goeßling (104) und Dzsenifer Marozsan (89) die Routiniers in der DFB-Auswahl. Die beiden Jüngsten sind die 17 Jahre alte Lena Oberdorf von der SGS Essen und die 18-jährige Klara Bühl vom SC Freiburg. Und auch Giulia Gwinn (19) wird von Bundestrainerin Voss-Tecklenburg zu den „Youngsters“ im Team gezählt.

Mit diesen Spielerinnen fährt der DFB nach Frankreich

• Tor: Laura Benkarth (FC Bayern/26 Jahre/8 Länderspiele), Merle Frohms (SC Freiburg/ 24/4), Almuth Schult (VfL Wolfsburg/ 28/58)

• Abwehr: Sara Doorsoun (VfL Wolfsburg/ 27/24), Johanna Elsig (Turbine Potsdam/ 26/12), Lena Goeßling (VfL Wolfsburg/33/104), Giulia Gwinn (SC Freiburg/19/7), Marina Hegering (SGS Essen/29/2), Kathrin Hendrich (27/29), Leonie Maier (beide Bayern München/26/69), Carolin Simon (Olympique Lyon/ 26/15)

• Mittelfeld/Angriff: Klara Bühl (SC Freiburg/ 18/1), Sara Däbritz (Bayern München/24/59), Linda Dallmann (SGS Essen/24/20), Svenja Huth (Turbine Potsdam/28/43), Turid Knaak (SGS Essen/ 28/7), Melanie Leupolz (25/57), Lina Magull (beide Bayern München/24/30), Dzsenifer Marozsán (Olympique Lyon/27/89), Lena Oberdorf (SGS Essen/17/2), Alexandra Popp (VfL Wolfsburg/28/95), Lea Schüller (SGS Essen/21/12), Verena Schweers (FC Bayern München/29/44).

Bereits bei der Benennung des Kaders Mitte Mai deutete die Bundestrainerin einen Problemfall an: Die Nummer eins im Tor, Almuth Schult, laboriert seit geraumer Zeit an einer Schulterverletzung Ob sie zum WM-Start hundertprozentig fit sein wird, ist noch unklar. Auch Lena Lattwein, die zum erweiterten Kader gehört und sich das Knie verdrehte sowie Marina Hegering bereiten der Bundestrainerin noch leichte Sorgen.

Kristin Demann, die zunächst ebenfalls im erweiterten Aufgebot stand, musste ihre Teilnahme an der Vorbereitung wegen einer Knieverletzung absagen. Für sie rückte Sydney Lohmann (FC Bayern München) nach. Lohmann, Lattwein, Felicitas Rauch, Pauline Bremer sowie Torhüterin Lisa Schmitz können bis 24 Stunden vor dem ersten Spiel in Rennes nachnominiert werden, wenn eine andere Spielerin des 23-Kaders ausfällt.

Erstes Ziel ist die Qualifikation für Olympia

„Ich bin sicher, dass wir bei der WM sehr weit kommen, wenn wir unsere Leistung auf den Platz bringen“, sagte Martina Voss-Tecklenburg bei der Kader-Bekanntgabe. Erstes Ziel sei das Erreichen der K.o.-Runde, „möglichst als Gruppen-Erste“, sagt die 51-Jährige. Zudem will sich die deutsche Nationalmannschaft für die Olympischen Spiele im kommenden Jahr qualifizieren. 2016 gelang der Titelgewinn in Rio de Janeiro. Dazu müsste die DFB-Elf bei der WM zu den drei besten europäischen Teams gehören, was voraussichtlich mindestens das Erreichen des Halbfinals bedeutet.

Letztes Testspiel vor der WM in Regensburg

Die WM-Vorbereitung mit Trainingslager in Grassau am Chiemsee schließt die DFB-Elf mit dem letzten Test gegen Chile am 30. Mai (17.45 Uhr/ARD) in Regensburg ab. Die chilenische Mannschaft nimmt in diesem Jahr erstmals an einer WM teil. Am 3. Juni reist das Team nach Frankreich. Zum WM-Start trifft das Team am 8. Juni in Rennes auf China. Weitere Gruppengegner sind Spanien und Südafrika.

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