Frankfurt/Main / DPA

Trainer Adi Hütter nimmt seine Sperre im Achtelfinal-Rückspiel der Europa League von Eintracht Frankfurt bei Inter Mailand am Donnerstag (21.00 Uhr/RTL und DAZN) äußerlich gelassen.

„Es wird sicher nicht so angenehm. Selber schuld“, sagte Hütter, der im Hinspiel gegen eine Wasserflasche getreten hatte: „Diesmal muss ich meine Arbeit eben vorher machen und schon bei der Spieler-Besprechung im Hotel die richtigen Worte finden.“ Im Stadion müsse er dann „natürlich schauen, dass ich einen Platz mit guter Sicht habe“.

Nach seiner Ansprache verlasse er sich ganz auf die Arbeit seiner erfahrenen Assistenten: „Das Pushen in der Kabine können die anderen auch.“ Für ihn sei es natürlich „etwas anderes. Ich darf vor dem Spiel nicht zur Mannschaft, ich darf in der Pause nicht zur Mannschaft. Nach dem Spiel ist dann wurscht, aber das sind eben genau die Momente, in denen man als Trainer noch einwirken kann. Ansonsten ist die Vorbereitung bis zur Busfahrt ins Stadion die gleiche.“ Eine Trotzreaktion der Mannschaft verlange er nicht: „Sie müssen nicht für ihren Trainer spielen, sondern für Eintracht Frankfurt.“

Bei der Pressekonferenz am Mittwoch wird Hütter nun anders als geplant doch nicht sprechen. Sein Assistent Christian Peintinger, der auch am Donnerstag die Chefrolle übernehmen soll, wird neben Torhüter Kevin Trapp auf dem Podest sitzen, wie ein Vereinssprecher mitteilte. Hütter war im Hinspiel (0:0) auf die Tribüne verbannt und danach von der UEFA für das Rückspiel gesperrt worden.

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