EM 2024 Euro 2024: Wie die Vergabe abläuft

Der begehrte Fußball-EM-Pokal.
Der begehrte Fußball-EM-Pokal. © Foto: Christian Charisius
Ulm / AB 26.09.2018
Am Donnerstag (27.September 2018) findet die Vergabe des Zuschlags für die Fußball-EM 2024 statt. Welche Länder zur Wahl stehen und wie die Vergabe abläuft erfährst du hier.

Am Donnerstag (27. September 2018) ist es soweit: Das Exekutivkomitee der UEFA entscheidet, ob die Fußball-EM 2024 in der Türkei oder in Deutschland stattfinden wird. Aber wie läuft die Vergabe ab?

Die Abstimmung

Im Schweizer Nyon findet am Donnerstag (27. September 2018) die Abstimmung statt. Jedes Exekutiv-Mitglied hat eine Stimme. Das Land, das mehr Stimmen erhält, bekommt den Zuschlag.

Die Abstimmung kann nur persönlich erfolgen. Das Entsenden eines Vertreters ist untersagt. Demnach kann nur abstimmen, wer vor Ort ist. Zur Auswahl steht die Wahl zwischen der Türkei, Deutschland und einer Enthaltung.

Gibt es keine Mehrheit der Stimmen, entscheidet der Sitzungsleiter alleine. In der Regel ist UEFA-Präsident Aleksander Ceferin Leiter der Sitzung.

Das UEFA-Exekutivkomitee

20 Mitglieder bilden das Exekutivkomitee. Bestehend aus einem Präsident, Vizepräsidenten, gewählten Funktionären und Vertretern aus Kluborganisationen und Interessenverbänden: Aleksander Ceferin Slowenien/UEFA-Präsident, Karl-Erik Nilsson Schweden, Fernando Gomes Portugal, Reinhard Grindel Deutschland, Grigoriy Surkis Ukraine, Michele Uva Italien, David Gill England, Zbigniew Boniek Polen, Sándor Csányi Ungarn, John Delaney Irland, Peter Gilliéron Schweiz, Florance Hardouin Frankreich, Borislav Mihaylov Bulgarien, Juan Luis Larrea Sarobe Spanien, Davor Šuker Kroatien, Michael van Praag Niederlande, Servet Yardimci Türkei, Andrea Agnelli Italien/für ECA, Ivan Gazidis England/für ECA, Lars-Christer Olsson Schweden/für European Leagues.

Vor Beginn der Abstimmung wird die UEFA am Donnerstag die Liste der anwesenden Vertreter bekannt geben.

Ablauf der Abstimmung

Um 9 Uhr beginnt das Treffen des UEFA Exekutivkomitees. Ab 13 Uhr präsentieren die Türkei und Deutschland ihre Bewerbungen um den Zuschlag. Die Vertreter zeigen jeweils ein Video und stehen rund 15 Minuten für Fragen zur Verfügung. Frühestens ab 14.45 Uhr wird mit der Bekanntgabe des Ergebnisses gerechnet. Dabei wird jedoch nur das Land, welches den Zuschlag erhält und das Verhältnis des Wahlausganges bekannt gegeben. Deutschland gilt als Favorit für den Zuschlag.

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