In den Spekulationen um verschiedene Szenarien für die Champions League plant München weiter mit dem Endspiel in zwei Jahren in Bayerns Landeshauptstadt.
„Das Champions-League-Finale soll am 28. Mai 2022 stattfinden. Andere Informationen liegen der Landeshauptstadt München zum jetzigen Zeitpunkt nicht vor“, teilte die Stadt auf Anfrage mit. Die Europäische Fußball-Union UEFA erklärte erneut, dass eine Vielzahl von Optionen geprüft werde. Entscheidungen seien noch keine getroffen.
Das UEFA-Exekutivkomitee berät am 17. Juni das weitere Vorgehen in der Coronavirus-Krise. Aller Voraussicht nach werden die in dieser Saison noch ausstehenden Spiele in der Champions League und Europa League im August an jeweils einem Ort in Form eines Mini-Turniers ausgetragen. Lissabon soll Medienberichten zufolge der Favorit für die Ausrichtung der Königsklasse sein. Ursprünglich war bis zur Absage das Finale Ende Mai in Istanbul vorgesehen gewesen. Um das Turnier in der Europa League bemühen sich angeblich Frankfurt mit Mainz, Sinsheim/Hoffenheim und Wiesbaden sowie ein Verbund aus Nordrhein-Westfalen mit Köln, Gelsenkirchen, Düsseldorf und Duisburg.
Die „Sport Bild“ berichtet, dass im Zuge der Planungen auch München mit dem Endspiel 2022 betroffen sein könnte. Damit Istanbul doch noch mit einem Finale zum Zuge kommt, sollen demnach die Endspiele 2021 (Sankt Petersburg) und 2022 um ein Jahr verschoben werden. Die türkische Metrople könnte dann im kommenden Jahr Gastgeber sein.
Deutschland hat beste Chancen auf Europapokalspiele in diesem Jahr, da die Bundesliga als erste große Liga Europas mit einem speziellen Hygienekonzept wieder den Spielbetrieb aufgenommen hat. Bei der UEFA prüft eine Arbeitsgruppe mit Vertretern von Ligen und Clubs verschiedene Termine und Formate. Neben einem hochmodernen Stadion müssten unter anderem die Reisefreiheit und das geringstmögliche Risiko eines neuen Infektionsherdes gegeben sein.