Liebe Leserin, lieber Leser, die Sportredaktion dieser Zeitung hofft, Sie haben eine schöne Bescherung und geruhsame Weihnachtstage hinter sich. Und es Ihnen nicht so ergangen ist wie Eric Choupo-Moting. Der ehemalige Profi vom Hamburger SV, der mittlerweile bei Paris St. Germain spielt und mit seiner Familie im 17. Arrondissement der französischen Hauptstadt wohnt, erlebte an Heilig Abend eine Bescherung der ganz üblen Art. Statt weihnachtliche Gaben zu bekommen, wurde die Wohnung des Deutsch-Kameruners aufgebrochen – und das zum zweiten Mal binnen eines Monats. Beim ersten Einbruch am 28. November während einer Champions-League-Begegnung wurden dem Deutsch-Kameruner Juwelen und Handtaschen im Wert von über 600 000 Euro gestohlen. Nun soll der Wert der Beute 500 000 Euro betragen haben. Andere Quellen besagen allerdings, dass die Täter flohen, als die Alarmanlage losging.

 Choupo-Moting ist nicht das einzige Opfer. Vor wenigen Tagen ist sein Mitspieler Thiago Silva bei einem Einbruch um 100 000 Euro erleichtert worden. Vor einem Jahr erbeuteten Ganoven beim damaligen Trainer Unai Emery 20 000 Euro. Sein Nachfolger Thomas Tuchel sollte also auf der Hut sein.

Bleibt  angesichts unterschiedlich hohen  Beute die Frage, ob bei Paris St. Germain nach der Anzahl der Buchstaben im Namen bezahlt wird. Wenn dem so wäre, könnten zumindest Linksaußen Jesé und Neymar ein wenig aufatmen.