Bei Liverpool-Derby Klopp akzeptiert Geldstrafe wegen exzessiven Jubels

Muss wegen seines Jubels im Derby zahlen: Liverpool-Coach Jürgen Klopp. Foto: Jon Super/AP
Muss wegen seines Jubels im Derby zahlen: Liverpool-Coach Jürgen Klopp. Foto: Jon Super/AP © Foto: Jon Super
London / DPA 04.12.2018

Liverpool-Trainer Jürgen Klopp hat eine Geldstrafe wegen seines exzessiven Jubels beim Sieg im Premier-League-Derby gegen den FC Everton akzeptiert.

Der englische Verband FA belegte den deutschen Fußball-Trainer am Dienstag mit einer Strafe von umgerechnet rund 9000 Euro, nachdem er am Sonntag über den halben Platz gerannt und in die Arme von Torwart Alisson gesprungen war. Der ehemalige Wolfsburger Profi Divock Origi hatte zuvor in der Nachspielzeit das 1:0 für den FC Liverpool erzielt. Eine Sperre hat Klopp nicht mehr zu befürchten.

Klopp äußerte in einer Pressekonferenz Verständnis für die Strafe. „Ich konnte das offensichtlich nicht verhindern, aber wenn jeder das jede Woche machen würde“, sagte er. „Dafür gibt es eben die Regeln, und wenn man die Regeln bricht, muss man dafür bestraft werden. Damit habe ich kein Problem.“

Der ehemalige BVB-Coach hatte sich nach eigenen Angaben nach der Partie bei seinem Everton-Kollegen Marco Silva entschuldigt. Der sah es allerdings entspannt. „Das sind die Emotionen des Spiels“, sagte Silva. „Wenn Sie mich fragen, hätte er dafür nicht bestraft werden sollen, aber die FA entscheidet, wie die Regeln sind.“

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