Französisches Fußball-Idol Henry geht nicht nach Bordeaux

Wird doch nicht Trainer in Bordeaux: Thierry Henry. Foto: Laurie Dieffembacq/BELGA
Wird doch nicht Trainer in Bordeaux: Thierry Henry. Foto: Laurie Dieffembacq/BELGA © Foto: Laurie Dieffembacq
Bordeaux / DPA 28.08.2018

Der frühere französische Fußball-Nationalspieler Thierry Henry wird nicht der neue Trainer des Erstligisten Girondins Bordeaux. Club-Präsident Stéphane Martin bestätigte der französischen Nachrichtenagentur AFP den Abbruch der Verhandlungen mit dem 41-Jährigen.

In Frankreich war seit Tagen über die Personalie spekuliert worden. Bordeaux hatte seinen bisherigen Trainer Gustavo Poyet Mitte August suspendiert, nachdem dieser öffentlich über die Vereinsführung geschimpft hatte.

Thierry Henry ist Rekordtorschütze, ehemaliger Kapitän der Équipe Tricolore und ein französisches Fußball-Idol. 1998 war er ein wichtiger Teil der Mannschaft, die in der Heimat erstmals Weltmeister wurde. Er ist derzeit Co-Trainer der belgischen Nationalmannschaft - und musste deshalb bei der Weltmeisterschaft gegen sein Heimatland arbeiten, als Belgien dort im Halbfinale auf den späteren Weltmeister Frankreich traf. Die Franzosen unter Henrys früherem Teamkameraden Didier Deschamps gewannen das Spiel 1:0.

Bericht Franceinfo, Frz.

Bericht "L'Équipe", Frz.

Mitteilung zu Verkaufsverhandlungen, Frz.

Aussagen Stéphane Martin vom Wochenende, Frz.

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